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Sächsischer Landespreis für Heimatforschung

11. Sächsischer Landespreis für Heimatforschung vergeben - Preisgelder in Höhe von insgesamt 9.250 Euro

Die Preisträger des Sächsischen Landespreises für Heimatforschung 2018 Foto: Dietrich Flechtner

Die Preisträger des Sächsischen Landespreises für Heimatforschung 2018 Foto: Dietrich Flechtner

Der mit insgesamt 9.250 Euro dotierte Sächsische Landespreis für Heimatforschung wurde in diesem Jahr zum elften Mal verliehen. Staatssekretär Herbert Wolff zeichnete am Freitag (26. Oktober) im Dresdner Stadtmuseum die neun Preisträger aus. Vergeben wurden ein erster Preis (3.000 Euro), ein zweiter Preis (2.000 Euro), ein dritter Preis (1.500 Euro), zwei Jugend-Förderpreise (jeweils 500 Euro), drei Schüler-Preise (500 Euro) sowie ein Kita-Sonderpreis (250 Euro). Zudem erhielten vier Hobbyforscher eine Ehrenurkunde und einen Büchergutschein für herausragende Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet sächsischer Heimatforschung. Schirmherr des Heimatforscherpreises ist Kultusminister Christian Piwarz.

Kultusstaatssekretär Herbert Wolff: „In einer globalisierten und immer komplizierter werdenden Welt steigt das Bedürfnis nach Orientierung, nach Beheimatung. Heimatforscher sind Spurensucher. Sie erklären unsere Vergangenheit und geben Orientierung für die Gegenwart. Mit dem Sächsischen Landespreis für Heimatforschung zeichnen wir ehrenamtliches Engagement aus und ermuntern auch junge Menschen, sich mit ihrer Lebensumwelt auseinanderzusetzen." Der Kultusstaatssekretär freute sich besonders darüber, dass von den 105 eingereichten Arbeiten, 26 Beiträge von Schülern kamen. Eingereicht wurden Bücher und Broschüren, aber auch DVDs, Filme und Internet-Präsentationen zur Orts-, Regional- und Landesgeschichte, zur Industrie- und Technikgeschichte, zu Kunstgeschichte und Volkskunst, zu Festen und Bräuchen sowie zu Themen des Natur- und Umweltschutzes.

Der Jury gehörten Vertreter des Kultusministeriums, des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde, des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek sowie der Landeszentrale für politische Bildung an. Der 12. Wettbewerb zum Sächsischen Landespreis für Heimatforschung läuft von Februar bis Mai 2019.

Die Preisträger 2018 sind:

  • Preis (3.000 Euro): Joachim Schindler, Dresden, für seine Arbeit „Chronik zur Geschichte vom Wandern und Bergsteigen in der Sächsischen Schweiz 1933 bis 1945“
  • Preis (2.000 Euro): Joachim Krause, Markkleeberg, für seine Arbeit „Im Glauben an Gott und Hitler. Die ‚Deutschen Christen‘ aus dem Wieratal und ihr Siegeszug ins Reich von 1928 bis 1945“.
  • Preis (1.500 Euro): Günter Sonne, Leipzig, für seine Arbeit „Musikstadt Leipzig. Zur Geschichte der Vokal-Quartette“.
  • Jugend-Förderpreis (500 Euro): Leon Babucke, Radebeul, für seine DVD „Naturschutzgroßprojekt Lausitzer Seenland“.
  • Jugend-Förderpreis (500 Euro): Martha Hansetz, Ella Hauke, Finn Margraf, Leonora Schuster unter der Leitung von Ina Züchner aus Hoyerswerda für ihre DVD: „Disco, Dada, DDR“.
  • Schülerpreis (500 Euro): Schülerinnen und Schüler des BSZ ETW Annaberg-Buchholz mit ihrem Lehrer Tom Matthes für ihre DVD „Neudeutsch“.
  • Schülerpreis (500 Euro): John Tränkner, Frankenberg, für seine Arbeit „Der Einfluss der Reformation auf das Benediktinerkloster Chemnitz und seine Nutzung in der Folgezeit“.
  • Schülerpreis (500 Euro): Schülerinnen und Schüler der Grundschule Mylau mit ihrer Lehrerin Sandy Trinkies für ihre Arbeit: „Kinder stellen ihre Heimat vor“.
  • Sonderpreis (250 Euro): Kinder der Kindertagesstätte „Spatzennest“ Stangengrün mit ihren Betreuerinnen Dorit Rudolph und Cornelia Niederwerfel für ihre Arbeit „Eine Wanderkarte von Kindern für Kinder und ihre Eltern“.

Außerdem wurden vier Ehren-Urkunden nebst einem Bücher-Gutschein vergeben für herausragende Leistungen.

  • Erhard Dietmar Lenz aus Putzkau für seine Arbeit: „Ortschronik von Putzkau. Eine heimatkundliche Bestandsaufnahme“.
  • Ralph-Klaus Winkler aus Königsbrück für seine Arbeiten: „Der Kriegsgefangenenfriedhof Königsbrück“ und „Das Kriegsgefangenenlager Königsbrück 1914 – 1919“.
  • Dieter Pfähler, Christian Pfähler und Claus Hegewald  aus Dresden für ihre Arbeit „Zur Geschichte der Postbauten in Dresden am Postplatz (1830 bis 2014)“.
  • Dr. Wolfgang Siegfried Gerhardt, Willi Max Kempe und Michael Johannes Walter aus Schellerhau für ihre Arbeit „Chronik Schellerhau. Ein ehemaliges Waldarbeiterdorf im Osterzgebirge“.