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Gesundheitsförderung

Blitzmeldungen

Oktober 2019: Aktionstage Seelische Gesundheit!

Im Jahr 2019 beschäftigen sich die Aktionstage Seelische Gesundheit vom 05. bis 10. Oktober mit dem psychischen Wohlbefinden unserer Kinder.
Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie des Universitätsklinikums Carl-Gustav-Carus hat spannende Vorträge und Workshops im Programm,wie z.B - Ängsten ein Gesicht geben - ein Workshop zu Strategien im Umgang mit Angst- und Zwangserkankungen oder
der Workshop: Umgang mit schwierigen Situationen im Schulalltag ? Selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität
oder auch der Vortrag: Meilensteine der Kindesentwicklung und viele interessante Programmpunkte mehr.
Die Programmübersicht finden Sie auf dem Jugendinfoservice auf dem Fachkräfteportal im Fachkräftekalender.

Hier geht es zum Jugendinfoservice

27 November 2019: Der Fachtag der Fach- und Koordinierungsstelle Suchtprävention Sachsen ist buchbar!

Am 27. November 2019 wird der diesjährige Fachtag der Fach- und Koordinierungsstelle Suchtprävention Sachsen unter dem Thema ?Lebenskompetenzen im Gepäck ? universelle Suchtprävention in Kita und Schule? in der Sächsischen Aufbaubank (SAB) in Dresden stattfinden.
Als Hauptreferentin wird Frau Prof. Ulrike Graf, Direktorin des Instituts für Erziehungswissenschaften an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, sprechen.
In einem Workshop-Format werden flankierende Programme und Angebote der Lebenskompetenzförderung vertieft. Darüber hinaus haben Sie im Forum die Gelegenheit zum Austausch.

Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte und Multiplikator*innen der Suchtprävention und Gesundheitsförderung aus den Landkreisen und Kommunen sowie an pädagogische Fachkräfte aus Schule und Kita.

Hier gehts zum Flyer des Fachtags

Juli 19: Neues Portal der BZgA - Übergewicht vorbeugen bei Kindern und Jugendlichen!

Mit dem neuen Angebot http://www.uebergewicht-vorbeugen.de bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Eltern und Fachkräften wissenschaftlich fundierte Informationen, wie sie den Nachwuchs unterstützen können, gesunde Verhaltensweisen zu erlernen und diese zu Gewohnheiten werden zu lassen.
Die Internetseite gibt Empfehlungen zum Bewegungs-, Ess- und Trinkverhalten, zur Entspannung sowie zur Nutzung von Online-Medien. Darüber hinaus erfahren Familien, wo sie bei bereits bestehendem Übergewicht Hilfe für ihre Kinder und Jugendlichen finden können.
Den Fachkräften bietet das Onlineportal unterstützende Informationen: Eine Sammlung von Bewegungsübungen, anschaulichen Infografiken und kurzen Themenblättern steht zum Herunterladen und Ausdruck bereit.
Sie können zum Beispiel im Beratungsgespräch Eltern an die Hand gegeben werden. Zudem finden Fachkräfte im Portal ein Online-Tool, den sogenannten Methodenfinder. Er hilft passende Übungen, zum Beispiel zu Bewegung oder Entspannung, auszuwählen.

Zum Portal Übergewicht vorbeugen bei Kindern und J

Schulische Gesundheitsförderung

  • folgt dem Gesundheitsbegriff der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Gesundheit als körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden definiert.
  • umfasst alle Maßnahmen zur Gesundheitsförderung der Kinder und Jugendlichen, die in Verantwortung der Schule liegen, unabhängig davon, wer die Akteure sind.
  • umfasst drei Handlungsfelder:

Was versteht man unter Schulischer Gesundheitsförderung?

Schulische Gesundheitsförderung mit ihren drei Handlungsfeldern stellt eine pädagogische Aufgabe dar, die als systematischer Prozess in Abstimmung mit allen Akteuren zu gestalten ist. Themen der Gesundheitsförderung sind in den Lehrplänen aller Schularten verankert und damit immanenter Bestandteil des Erziehungs- und Bildungsauftrages der Schule.

Zielgruppe sind die Schüler der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen.

Durch die Erlangung von Gesundheitskompetenz soll allen Kindern und Jugendlichen eine selbstbestimmte und gesundheitsförderliche Gestaltung ihres Lebens ermöglicht werden. Die individuelle Gesundheitskompetenz ist hierbei, ausgehend vom Kompetenzansatz, zentrale Zielgröße. Darunter wird die Fähigkeit verstanden, situationsangepasste und das heißt immer wieder neuartige, auf die Verbesserung/Erhaltung/Wiederherstellung der eigenen Gesundheit bezogene Handlungen zu generieren. Das bedeutet, sie zu planen, auszuführen und zu kontrollieren. 

Basis der Schulischen Gesundheitsförderung ist eine schuleigene Konzeption. Sie ist gleichzeitig Grundlage und Qualitätsinstrument für die Umsetzung der Maßnahmen und Erreichung der Ziele der Schulischen Gesundheitsförderung. Zur Unterstützung des Gesamtprozesses hat Sachsen für die Maßnahmen der Schulischen Gesundheitsförderung Qualitätskriterien auf Basis des Kompetenzansatzes entwickelt. Sie bieten einen Handlungsrahmen, um die Arbeit aller Akteure zu definieren und die Aktivitäten nachhaltig und ergebnisorientiert zu gestalten. Bei der Ausgestaltung der Schulischen Gesundheitsförderung sollte immer Bezug zum salutogenetischen Ansatz und somit zu der Frage nach den individuellen Ressourcen und Potentialen, welche die Gesundheit fördern, genommen werden.

Darüber hinaus unterstützt das Sächsische Staatsministerium für Kultus den Auditverbund „Gesunde Schule und Gesunde Kita“. Das Gesundheits-Audit ist ein Verfahren zur Qualitätssicherung und -entwicklung in Kindertageseinrichtungen und Schulen.

Quellen: Antonovsky, A.: Salutogenese. Zur Entmystifizierung der Gesundheit. Hrsg.: A. Franke, Tübingen 1997
Roth, H. (1971): Pädagogische Anthropologie. Band 2, Hannover, 180

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Fachinformationen

Qualitätskriterien für Angebote zur Gesundheitsförderung

Kompetenzansatz in der schulischen Gesundheitsförderung

Salutogenese

Akteure der Gesundheitsförderung

Arbeitsmaterialien

Qualitätskriterien für Schulische Gesundheitsförderung

Verständnis für Menschen mit Demenz

Bild: Demenz

Die Kultusministerkonferenz hat eine Handreichung im Rahmen der Agenda der Bundesregie-rung „Gemeinsam für Menschen mit Demenz“ für Schulen entwickelt, mit der sie mehr Verständnis für Menschen mit Demenz schaffen will.

Infoblatt "Gemeinsam für Menschen mit Demenz"

Thema Gesundheit

Bild: http://www.gesunde.sachsen.de/

© Sächsisches Staatsministerium für Kultus