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Bienen an Schulen

Bild: Biene

Start eines Bienen-Projektes an der Schule

Bienen haben einen großen Nutzen für die Umwelt und den Menschen. Rund 85 Prozent der pflanzlichen Erträge sind von der Bestäubung durch die Honigbiene abhängig. Dazu zählt insbesondere der Obst- und Gemüseanbau, aber auch die Saatguterzeugung sowie der Gartenbau.

Neben der Landwirtschaft sind auch viele Natur- und Wildpflanzen auf die Bestäubung durch Insekten angewiesen. Honigbienen tragen zur Artenvielfalt bei und sorgen für höhere Erträge und qualitativ bessere Früchte. Deshalb sind Honigbienen ein wichtiges Bindeglied im ökologischen Kreislauf und stabilisieren ihn.

Schulen, die Bienenstände ansiedeln und unterhalten möchten, werden das Staatsministerium für Kultus und der Landesverband sächsischer Imker e.V. unterstützen. Dazu wurde am 8. Mai 2019 eine Absichtserklärung unterzeichnet.

Schülerinnen und Schüler sollen über die Bedeutung der Honigbienen im Ökosystem, deren Schutz und Erhalt informiert werden. Sie können nachhaltige Lebensräume wie spezifische Schulgärten oder Biotope vor Ort anlegen und gestalten.

Für diese Maßnahmen eignen sich besonders schulische Ganztagsangebote. Über Fördervereine oder Schülerfirmen sollen Kinder und Jugendliche an Themen wie die Honigerzeugung, -verarbeitung und -vermarktung herangeführt werden.

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YouTube-Video "Die fleißige Biene"

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YouTube-Video "Kulturerbe reloaded #2 - Summ Summ Summ"

Holen Sie die Biene in Ihre Schule!

In den folgenden FAQ erhalten Sie einen Überblick, was für die Ansiedlung und Unterhaltung der Bienen wichtig ist.

Eine Checkliste bietet einen Überblick über die notwendigen Vorkehrungen in der Schule. Die Linksammlung soll Ihnen die weitere Recherche erleichtern.

Auf der Landkarte der Imker in Sachsen am Ende der Seite finden Sie  leicht den Kontakt zum Imker in Ihrer Umgebung.

Häufige Fragen und Antworten

Wie fange ich an?

  • Ich binde die gesamte Schulgemeinschaft ein.
  • Ich informiere mich zu den örtlichen Imkervereinen und möglichen Kooperationspartnern.
  • Ich suche einen geeigneten Standort in/an der Schule.

 

Wer finanziert das?

Wenn ein Ganztagsangebot (GTA) gegründet wird, kann hierdurch die Schulimkerei finanziell unterstützt werden. Eine weitere Finanzierungsquelle ist der Schulförderverein.

Was passiert mit dem Honig?

Der Honig kann in Schulfeste eingebunden und verkauft werden z.B. beim Tag der offenen Tür.

Wer ist für die Bienen verantwortlich?

Der betreuende Imker trägt die Verantwortung über die Bienen. Letztendlich müssen die Honigbienen durch eine Haftpflichtversicherung gedeckt sein.

Was wird benötigt?

In der Praxis wird zwischen einem oder mehreren betreuenden Imkereien und der Schule abgestimmt, was beschafft werden muss. Pro Bienenvolk werden Stockmeißel, Besen und Wabenheber benötigt und darüber hinaus: Smoker, Fütterer, Varroa-Schubladen, Mäusegitter, Absperrgitter, Honigzargen, Spanngurte, Sonnenwachsschmelzer oder Dampfwachsschmelzer.

Wer muss informiert werden?

Zunächst sollte die gesamte Schulgemeinschaft über den Aufbau einer Schulimkerei informiert und darüber hinaus für das Projekt begeistert werden. Im Rahmen der Ansiedlung müssen dann weitere Institutionen in Kenntnis gesetzt werden. Insbesondere aufgrund der notwendigen Anmeldungen bei Ämtern ist die Kooperation mit einem örtlichen Imkerverein sinnvoll.

Eine detaillierte Checkliste zum Aufbau einer Schulimkerei finden Sie bei den Downloads in der rechten Spalte.

Wo finde ich einen „Imker-Paten“?

Viele sächsische Imkervereine sind im Landesverband Sächsischer Imker e.V. organisiert. Über die Webseite des Vereins finden Sie aktuelle Hinweise und Ansprechpartner. Darüber hinaus bietet Ihnen die Landkarte einen Überblick zu den Imkervereinen des Landesverbandes in Ihrer Umgebung.