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Sächsischer Landespreis für Heimatforschung

Preisträgerinnen und Preisträger 2021

Der in diesem Jahr mit insgesamt 11.200 Euro dotierte Sächsische Landespreis für Heimatforschung wird 2021 zum 14. Mal verliehen. Kultusminister Christian Piwarz zeichnet am Freitag (15. Oktober) im Dresdner Stadtmuseum die Preisträgerinnen und Preisträger aus.

Der Wettbewerb findet in enger Kooperation des Kultusministeriums mit dem Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V. statt.

Preisträgerinnen und Preisträger 2021
Preisträgerinnen und Preisträger 2021  © SMK

In diesem Jahr wurden 91 Arbeiten von ehrenamtlichen Heimatforschern sowie 17 Arbeiten von Schülerinnen und Schülern eingereicht. Eine Jury wählte die Preisträger aus. Der Jury gehören Vertreter des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde, des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek, der Landeszentrale für politische Bildung, des Landesamtes für Schule und Bildung sowie des Kultusministeriums an.

  • 1. Preis (3.000 Euro)
    Sabine Rommel, Mathias Zahn (Hg.)
    (73525 Schwäbisch Gmünd, Diplom-Designerin, Jg. 1950; 73525 Schwäbisch Gmünd, Diplom-Designer, Jg. 1953) für das Werk (lfd. Nr. 72) »Max Schanz. Spielzeug gestalten im Erzgebirge« (Stuttgart 2020, 208 S.)
     
  • Landespreis – 2. Preis (2.000 Euro)
    Konrad Geithner
    (09350 Lichtenstein, Werkzeugmacher und Ingenieur, Jg. 1949)
    für das Werk (lfd. Nr. 8) »Vom Miriquidi zur Kulturlandschaft – Wald und Jagd im Raum Lichtenstein« (Lichtenstein 2020, 207 S.)
     
  • Landespreis – 3. Preis (1.500 Euro)
    Rainer Rippich
    (01796 Pirna, Elektromonteur sowie Lehrer für Mathematik und Physik, Jg. 1941)
    für das Werk (lfd. Nr. 34) »Baumeister Fürchtegott Kemnitzer. Eine Spurensuche in Pirna« (Pirna 2020, 215 S.)
     
  • Landespreis – 3. Preis (1.500 Euro)
    Gert Scykalka
    (01219 Dresden, Musiker, Jg. 1953) für das Werk (lfd. Nr. 46) »Hochmannweg – Ein Dresdner Maler zog hinaus..." (Dresden 2020, 128 S.)

Die Jury beschloss einstimmig zwei mit jeweils 1.500 Euro dotierte dritte Plätze zu vergeben, da beide Arbeiten von jeweils vergleichbar hoher Qualität sind.

  • Förderpreis (1.000 Euro)
    Andreas Schwarze
    (01159 Dresden, Regisseur, Mediengestalter, Autor, Jg. 1959) für das Werk (lfd. Nr. 27) »Theaterarchiv Schwarze Dresden – Archiv des musikalischen Volkstheaters"
    (Webpräsenz 2017 - 2021)
     
  • Schülerinnen- und Schülerpreis (jeweils 500 Euro)
    Adrian Seiffert
    (04103 Leipzig, Schüler an der Anton-Philipp-Reclam-Schule / Gymnasium, Leipzig, lfd. Nr. SP 4) »Flucht und Vertreibung. Ankunft und Integration in Leipzig-Rückmarsdorf«
    (2021, Besondere Lernleistung Klasse 11/12, 118 S.)
  • Peter Hertel
    (04316 Leipzig OT Baalsdorf, Gymnasiast, lfd. Nr. SP 12)
    »Oryctes Nasicornis. Beobachtungen des Nashornkäfers in Leipzig-Baalsdorf«
    (2021, Zusammenfassung privater Forschungen, 20 S.)
  • Teresa Luisa Lötschert
    (04103 Leipzig, Schülerin am BIP Kreativgymnasium Leipzig, lfd. Nr. SP 8)
    »Europas koloniales Erbe. Umgang mit Objekten kolonialer Provenienz in ethnologischen Sammlungen am Beispiel der Benin-Bronzen im Grassi-Museum für Völkerkunde zu Leipzig,« (2021, Besondere Lernleistung Klasse 11/12, 55 S.)
     
  • Sonderpreis (500 Euro)
    Schülergruppe der Klasse W – 10 Schülerinnen und Schüler mit ihrer Lehrerin Gabriele Hennig
    (08349 Johanngeorgenstadt, Brünlasbergschule Außenstelle »Kurfürst Johann Georg« Jo-hanngeorgenstadt, Förderschule mit AP Geistige Entwicklung, lfd. Nr. 17)
    Heimatdichter August Max Schreyer. Sein Wirken und Schaffen und sein Lied vom Vuglbarbaäm (2021, Projektarbeit, Ordner, 10 S.)
     
  • Ehren-Urkunden
    vergeben für herausragende Leistungen verbunden mit einem Büchergutschein im Wert von 50 Euro
  • Frieder Bach
    (09117 Chemnitz, Diplom-Ingenieur Maschinenbau, Jg. 1943)
    für das Werk (lfd. Nr. 13) »Fahrzeugspuren in Chemnitz", 3 Bände
    (Niederfrohna Bd., 1 2013, 216 S.; Bd. 2 2016, 216 S.; Bd. 3 2015, 528 S.)
  • Dietmar Enge
    (01561 Großenhain Facharbeiter Anlagentechnik und Diplom-Ingenieur, Jg. 1956)
    für das Werk (lfd. Nr. 45) »Prinz Xaver und seine Herrschaft Zabeltitz« 
    (Zabeltitz 2020; Beitrag Tagungsband)
  • Dr. Arndt Haubold
    (04610 Meuselwitz Pfarrer i.d.R, Jg. 1953)
    für das Werk (lfd. Nr. 54) »Die nationalsozialistische Zeit 1933 – 1945 in der Martin-Luther-Kirchgemeinde Markkleeberg-West« 
    (Markkleeberg; Vortragsmanuskript 2020. 20 S.)
  • Dr. Wolfgang Scheffel
    (Facharzt Chirurgie, Jg. 1953, eingereicht von der Stadtverwaltung Burgstädt)
    für das Werk (lfd. Nr. 67) »Festschrift 130 Jahre Wettinhain 1889 – 2019. Parkanlage Wettinhain und Taurasteinturm – eine Burgstädter Erfolgsgeschichte« 
    (Burgstädt 2019,109 S.)

Preisträgerinnen und Preisträger 2020

Der mit insgesamt 10.500 Euro dotierte Preis wurde 2020 zum 13. Mal vergeben. Aus insgesamt 93 Arbeiten wählte eine Jury insgesamt acht Preisträger aus.

  • Den 1. Preis, dotiert mit 3.000 Euro, erhält Herr Norbert Engst aus Chemnitz für seine Arbeit »Das Wohngebiet Fritz Heckert. Bauen in neuen Dimensionen«.
  • Der 2. Preis, dotiert mit 2.000 Euro, wird an Frau Barbara Mazurek aus Radebeul für ihre Arbeit »Lehrer erster Klasse, Lehrer zweiter Klasse?« verliehen.
  • Die beiden 3. Preise, jeweils dotiert mit 1.500 Euro, erhalten Frau Helga Heinze und Herr Holger Klein vom Freundeskreis Bad Muskau e.V. für ihre Arbeit »Muskauer Steinzeug. Handwerk und Industrie« sowie Herr Dr. habil. Mike Haustein aus Hartmannsdorf für seine Arbeit »Das Sächsische Kobalt- und Blaufarbenwesen. Geschichte, Technologien und Denkmale von den Anfängen bis zur Gegenwart«.

Mit einem Förderpreis in Höhe von 1.000 Euro wird Herr Karl-Uwe Baum aus Radebeul für seine Internetseite zur Geschichte des sächsischen Amateurtheaters https://amateurtheater-historie.de/ gewürdigt.

Die drei Schülerpreise, dotiert mit je 500 Euro, gehen an:

  • eine Jugendgruppe der Kulturfabrik Hoyerswerda e.V. unter der Leitung von Frau Ina Züchner für ihren Film »Sprachlos. Sorben im Nationalsozialismus«,
  • Maria Fleischer vom Europäischen Gymnasium Waldenburg für ihre Arbeit »Langenchursdorf und die Stephansche Auswanderung« sowie
  • eine Schülergruppe der Wilhelm-Adolph-von-Trützschler Oberschule aus Falkenstein für ihre Arbeit »Wer ein Menschenleben rettet, der rettet die ganze Welt.« zum Wirken des Unternehmers Alfred Roßner verliehen.

Die fünf Ehren-Urkunden erhalten:

  • Herr Dr. Patrick Bochmann aus Lichtenstein für seine Arbeit »Das Leben und Werk des Hugo Colditz. Lichtensteins berühmter Stadthistoriker«,
  • Herr Bernd Franke aus Großröhrsdorf für seine Arbeit »Großröhrsdorf und die Bandweberei. Eine Reminiszenz«,
  • Herr Siegfried Rothe aus Chemnitz in Zusammenarbeit mit einer Autorengemeinschaft des VDE Bezirksverein Chemnitz e. V. für seine Arbeit »Strom, Spannung, spannend. Geschichten zur Energieversorgung in Südwestsachsen«,
  • Herr Andreas Schaaf aus Leipzig für seine Arbeit »…damit war die ganze Hexerei geschehen…Erinnerung an das kreative Leben des Pflanzenzüchters und Gartenkünstlers Max Löbner« sowie
  • Herr Dr. Wolfgang Viebahn aus Reichenbach zusammen mit einer Autorengemeinschaft für ihre Arbeit »Das Kriegsende im nördlichen Vogtland. Die Schicksalstage von Januar bis Juni 1945«.

12. Sächsischer Landespreis für Heimatforschung vergeben - Preisgelder in Höhe von insgesamt 8.250 Euro

Die Preisträger des Sächsischen Landespreises für Heimatforschung 2019
Die Preisträger des Sächsischen Landespreises für Heimatforschung 2019  © Dietrich Flechtner

Der mit insgesamt 8.250 Euro dotierte Sächsische Landespreis für Heimatforschung wurde 2019 zum zwölften Mal verliehen. Staatssekretär Herbert Wolff zeichnete am 8. November im Dresdner Stadtmuseum die Preisträger aus. Vergeben wurden ein erster Preis (3.000 Euro), ein zweiter Preis (2.000 Euro), ein dritter Preis (1.500 Euro) sowie Schüler-Preise (500 Euro). Zudem erhielten fünf Hobbyforscher eine Ehrenurkunde und einen Büchergutschein für herausragende Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet sächsischer Heimatforschung. Schirmherr des Heimatforscherpreises ist Kultusminister Christian Piwarz.

Der Jury gehörten Vertreter des Kultusministeriums, des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde, des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek sowie der Landeszentrale für politische Bildung an.

Die Preisträger 2019 sind:

  • 1. Preis (3.000 Euro): Helmut Brückner, Annaberg-Buchholz, für seine Arbeit: »Dorfgemeinschaft. Versuch der Rekonstruktion einer Gesamtbevölkerung von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum Beginn der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts am Beispiel der ‚merkwürdigen‘ Ortschaft Geyersdorf«.
  • 2. Preis (2.000 Euro): Mathias Schildbach, Kreischa, für seine Arbeit: »Mid Air Collision. Zwei Bomberabstürze im Süden Dresdens, ein ungesühntes Kriegsverbrechen und Sachsens spektakulärste Bergungsaktion«.
  • 3. Preis (1.500 Euro): Elvira Rathner und Hartmut Hantscho, Schleife, für ihre Arbeit: »Gładźarnica Dźěćetko – Die Schleifer Tracht«.
  • Schülerpreis (500 Euro): Philipp Rädisch, Freital, für seine Arbeit: »Die Industrialisierung des Plauenschen Grundes - Vom Tal der Romantik zum Zentrum geballter Industrie«.
  • Schülerpreis (500 Euro): Schüler des Gymnasium St. Augustin in Grimma für ihre Arbeit (Podcast): »Zwischen Tradition und Aufbruch. Glaube im Alltag der DDR«.
  • Schülerpreis (500 Euro): Schüler der 5. bis 9. Klasse der TRIAS Oberschule in Elsterberg für ihre Arbeit: »Komm mal, schau mal, denk mal – Krisen, Umbrüche und Aufbrüche der Schule in Elsterberg«.
  • Schüler-Sonderpreis (250 Euro): Schüler der 2. und 3. Klasse der 1. Grundschule in Großenhain für ihre Arbeiten: »Mein Jahresbaum« und »Heimatdetektive auf Spurensuche im Landkreis Meißen«.

Ehren-Urkunden für herausragende Leistungen sowie einen Büchergutschein im Wert von 50 Euro erhalten:

  • Gottfried Kohlhase, Torgau, für seine Arbeit: »Das kurfürstliche Fischgewässer Großer Teich Torgau. Seine Geschichte, Nutzung und Natur«.
  • Dr. Bernd Gross, Dresden, für seine Arbeit: »Die Botschaft der Hungersteine. Eine kulturhistorische Zeitreise im Flussnetz der Elbe«.
  • Michael Hochmuth, Radebeul, für seine Arbeit: »Chronik der Dresdner Oper: Erstaufführungen, Musiktheater (Band 5)«.
  • Ein Team unter der Leitung des Kameramanns Michael Teuchert, Chemnitz, für seine Arbeit: (Film): »Christian Friedrich Uhlig (1774-1848)«.
  • Peter Burkhardt, Lengenfeld OT Irfersgrün, für seine Arbeit: »Wolframitbergbau in Pechtelsgrün (1935-1968)«.

11. Sächsischer Landespreis für Heimatforschung vergeben - Preisgelder in Höhe von insgesamt 9.250 Euro

Die Preisträger des Sächsischen Landespreises für Heimatforschung 2018 © Dietrich Flechtner

Der mit insgesamt 9.250 Euro dotierte Sächsische Landespreis für Heimatforschung wurde in diesem Jahr zum elften Mal verliehen. Staatssekretär Herbert Wolff zeichnete am Freitag (26. Oktober) im Dresdner Stadtmuseum die neun Preisträger aus. Vergeben wurden ein erster Preis (3.000 Euro), ein zweiter Preis (2.000 Euro), ein dritter Preis (1.500 Euro), zwei Jugend-Förderpreise (jeweils 500 Euro), drei Schüler-Preise (500 Euro) sowie ein Kita-Sonderpreis (250 Euro). Zudem erhielten vier Hobbyforscher eine Ehrenurkunde und einen Büchergutschein für herausragende Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet sächsischer Heimatforschung. Schirmherr des Heimatforscherpreises ist Kultusminister Christian Piwarz.

Der Jury gehörten Vertreter des Kultusministeriums, des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde, des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek sowie der Landeszentrale für politische Bildung an.

Die Preisträger 2018 sind:

  • Preis (3.000 Euro): Joachim Schindler, Dresden, für seine Arbeit „Chronik zur Geschichte vom Wandern und Bergsteigen in der Sächsischen Schweiz 1933 bis 1945“
  • Preis (2.000 Euro): Joachim Krause, Schönberg, für seine Arbeit „Im Glauben an Gott und Hitler. Die ‚Deutschen Christen‘ aus dem Wieratal und ihr Siegeszug ins Reich von 1928 bis 1945“.
  • Preis (1.500 Euro): Günter Sonne, Markkleeberg, für seine Arbeit „Musikstadt Leipzig. Zur Geschichte der Vokal-Quartette“.
  • Jugend-Förderpreis (500 Euro): Leon Babucke, Radebeul, für seine DVD „Naturschutzgroßprojekt Lausitzer Seenland“.
  • Jugend-Förderpreis (500 Euro): Martha Hansetz, Ella Hauke, Finn Margraf, Leonora Schuster unter der Leitung von Ina Züchner aus Hoyerswerda für ihre DVD: „Disco, Dada, DDR“.
  • Schülerpreis (500 Euro): Schülerinnen und Schüler des BSZ ETW Annaberg-Buchholz mit ihrem Lehrer Tom Matthes für ihre DVD „Neudeutsch“.
  • Schülerpreis (500 Euro): John Tränkner, Frankenberg, für seine Arbeit „Der Einfluss der Reformation auf das Benediktinerkloster Chemnitz und seine Nutzung in der Folgezeit“.
  • Schülerpreis (500 Euro): Schülerinnen und Schüler der Grundschule Mylau mit ihrer Lehrerin Sandy Trinkies für ihre Arbeit: „Kinder stellen ihre Heimat vor“.
  • Sonderpreis (250 Euro): Kinder der Kindertagesstätte „Spatzennest“ Stangengrün mit ihren Betreuerinnen Dorit Rudolph und Cornelia Niederwerfel für ihre Arbeit „Eine Wanderkarte von Kindern für Kinder und ihre Eltern“.

Außerdem wurden vier Ehren-Urkunden nebst einem Bücher-Gutschein vergeben für herausragende Leistungen.

  • Erhard Dietmar Lenz aus Putzkau für seine Arbeit: „Ortschronik von Putzkau. Eine heimatkundliche Bestandsaufnahme“.
  • Ralph-Klaus Winkler aus Königsbrück für seine Arbeiten: „Der Kriegsgefangenenfriedhof Königsbrück“ und „Das Kriegsgefangenenlager Königsbrück 1914 – 1919“.
  • Dieter Pfähler, Christian Pfähler und Claus Hegewald  aus Dresden für ihre Arbeit „Zur Geschichte der Postbauten in Dresden am Postplatz (1830 bis 2014)“.
  • Dr. Wolfgang Siegfried Gerhardt, Willi Max Kempe und Michael Johannes Walter aus Schellerhau für ihre Arbeit „Chronik Schellerhau. Ein ehemaliges Waldarbeiterdorf im Osterzgebirge“.
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