Hauptinhalt

Sächsischer Landespreis für Heimatforschung

Preisträger 2020

Der mit insgesamt 10.500 Euro dotierte Preis wurde 2020 zum 13. Mal vergeben. Aus insgesamt 93 Arbeiten wählte eine Jury insgesamt acht Preisträger aus.

  • Den 1. Preis, dotiert mit 3.000 Euro, erhält Herr Norbert Engst aus Chemnitz für seine Arbeit »Das Wohngebiet Fritz Heckert. Bauen in neuen Dimensionen«.
  • Der 2. Preis, dotiert mit 2.000 Euro, wird an Frau Barbara Mazurek aus Radebeul für ihre Arbeit »Lehrer erster Klasse, Lehrer zweiter Klasse?« verliehen.
  • Die beiden 3. Preise, jeweils dotiert mit 1.500 Euro, erhalten Frau Helga Heinze und Herr Holger Klein vom Freundeskreis Bad Muskau e.V. für ihre Arbeit »Muskauer Steinzeug. Handwerk und Industrie« sowie Herr Dr. habil. Mike Haustein aus Hartmannsdorf für seine Arbeit »Das Sächsische Kobalt- und Blaufarbenwesen. Geschichte, Technologien und Denkmale von den Anfängen bis zur Gegenwart«.

Mit einem Förderpreis in Höhe von 1.000 Euro wird Herr Karl-Uwe Baum aus Radebeul für seine Internetseite zur Geschichte des sächsischen Amateurtheaters https://amateurtheater-historie.de/ gewürdigt.

Die drei Schülerpreise, dotiert mit je 500 Euro, gehen an:

  • eine Jugendgruppe der Kulturfabrik Hoyerswerda e.V. unter der Leitung von Frau Ina Züchner für ihren Film »Sprachlos. Sorben im Nationalsozialismus«,
  • Maria Fleischer vom Europäischen Gymnasium Waldenburg für ihre Arbeit »Langenchursdorf und die Stephansche Auswanderung« sowie
  • eine Schülergruppe der Wilhelm-Adolph-von-Trützschler Oberschule aus Falkenstein für ihre Arbeit »Wer ein Menschenleben rettet, der rettet die ganze Welt.« zum Wirken des Unternehmers Alfred Roßner verliehen.

Die fünf Ehren-Urkunden erhalten:

  • Herr Dr. Patrick Bochmann aus Lichtenstein für seine Arbeit »Das Leben und Werk des Hugo Colditz. Lichtensteins berühmter Stadthistoriker«,
  • Herr Bernd Franke aus Großröhrsdorf für seine Arbeit »Großröhrsdorf und die Bandweberei. Eine Reminiszenz«,
  • Herr Siegfried Rothe aus Chemnitz in Zusammenarbeit mit einer Autorengemeinschaft des VDE Bezirksverein Chemnitz e. V. für seine Arbeit »Strom, Spannung, spannend. Geschichten zur Energieversorgung in Südwestsachsen«,
  • Herr Andreas Schaaf aus Leipzig für seine Arbeit »…damit war die ganze Hexerei geschehen…Erinnerung an das kreative Leben des Pflanzenzüchters und Gartenkünstlers Max Löbner« sowie
  • Herr Dr. Wolfgang Viebahn aus Reichenbach zusammen mit einer Autorengemeinschaft für ihre Arbeit »Das Kriegsende im nördlichen Vogtland. Die Schicksalstage von Januar bis Juni 1945«.

12. Sächsischer Landespreis für Heimatforschung vergeben - Preisgelder in Höhe von insgesamt 8.250 Euro

Die Preisträger des Sächsischen Landespreises für Heimatforschung 2019
Die Preisträger des Sächsischen Landespreises für Heimatforschung 2019  © Dietrich Flechtner

Der mit insgesamt 8.250 Euro dotierte Sächsische Landespreis für Heimatforschung wurde 2019 zum zwölften Mal verliehen. Staatssekretär Herbert Wolff zeichnete am 8. November im Dresdner Stadtmuseum die Preisträger aus. Vergeben wurden ein erster Preis (3.000 Euro), ein zweiter Preis (2.000 Euro), ein dritter Preis (1.500 Euro) sowie Schüler-Preise (500 Euro). Zudem erhielten fünf Hobbyforscher eine Ehrenurkunde und einen Büchergutschein für herausragende Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet sächsischer Heimatforschung. Schirmherr des Heimatforscherpreises ist Kultusminister Christian Piwarz.

Der Jury gehörten Vertreter des Kultusministeriums, des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde, des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek sowie der Landeszentrale für politische Bildung an.

Die Preisträger 2019 sind:

  • 1. Preis (3.000 Euro): Helmut Brückner, Annaberg-Buchholz, für seine Arbeit: »Dorfgemeinschaft. Versuch der Rekonstruktion einer Gesamtbevölkerung von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum Beginn der Industrialisierung Mitte des 19. Jahrhunderts am Beispiel der ‚merkwürdigen‘ Ortschaft Geyersdorf«.
  • 2. Preis (2.000 Euro): Mathias Schildbach, Kreischa, für seine Arbeit: »Mid Air Collision. Zwei Bomberabstürze im Süden Dresdens, ein ungesühntes Kriegsverbrechen und Sachsens spektakulärste Bergungsaktion«.
  • 3. Preis (1.500 Euro): Elvira Rathner und Hartmut Hantscho, Schleife, für ihre Arbeit: »Gładźarnica Dźěćetko – Die Schleifer Tracht«.
  • Schülerpreis (500 Euro): Philipp Rädisch, Freital, für seine Arbeit: »Die Industrialisierung des Plauenschen Grundes - Vom Tal der Romantik zum Zentrum geballter Industrie«.
  • Schülerpreis (500 Euro): Schüler des Gymnasium St. Augustin in Grimma für ihre Arbeit (Podcast): »Zwischen Tradition und Aufbruch. Glaube im Alltag der DDR«.
  • Schülerpreis (500 Euro): Schüler der 5. bis 9. Klasse der TRIAS Oberschule in Elsterberg für ihre Arbeit: »Komm mal, schau mal, denk mal – Krisen, Umbrüche und Aufbrüche der Schule in Elsterberg«.
  • Schüler-Sonderpreis (250 Euro): Schüler der 2. und 3. Klasse der 1. Grundschule in Großenhain für ihre Arbeiten: »Mein Jahresbaum« und »Heimatdetektive auf Spurensuche im Landkreis Meißen«.

Ehren-Urkunden für herausragende Leistungen sowie einen Büchergutschein im Wert von 50 Euro erhalten:

  • Gottfried Kohlhase, Torgau, für seine Arbeit: »Das kurfürstliche Fischgewässer Großer Teich Torgau. Seine Geschichte, Nutzung und Natur«.
  • Dr. Bernd Gross, Dresden, für seine Arbeit: »Die Botschaft der Hungersteine. Eine kulturhistorische Zeitreise im Flussnetz der Elbe«.
  • Michael Hochmuth, Radebeul, für seine Arbeit: »Chronik der Dresdner Oper: Erstaufführungen, Musiktheater (Band 5)«.
  • Ein Team unter der Leitung des Kameramanns Michael Teuchert, Chemnitz, für seine Arbeit: (Film): »Christian Friedrich Uhlig (1774-1848)«.
  • Peter Burkhardt, Lengenfeld OT Irfersgrün, für seine Arbeit: »Wolframitbergbau in Pechtelsgrün (1935-1968)«.

11. Sächsischer Landespreis für Heimatforschung vergeben - Preisgelder in Höhe von insgesamt 9.250 Euro

Die Preisträger des Sächsischen Landespreises für Heimatforschung 2018 © Dietrich Flechtner

Der mit insgesamt 9.250 Euro dotierte Sächsische Landespreis für Heimatforschung wurde in diesem Jahr zum elften Mal verliehen. Staatssekretär Herbert Wolff zeichnete am Freitag (26. Oktober) im Dresdner Stadtmuseum die neun Preisträger aus. Vergeben wurden ein erster Preis (3.000 Euro), ein zweiter Preis (2.000 Euro), ein dritter Preis (1.500 Euro), zwei Jugend-Förderpreise (jeweils 500 Euro), drei Schüler-Preise (500 Euro) sowie ein Kita-Sonderpreis (250 Euro). Zudem erhielten vier Hobbyforscher eine Ehrenurkunde und einen Büchergutschein für herausragende Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet sächsischer Heimatforschung. Schirmherr des Heimatforscherpreises ist Kultusminister Christian Piwarz.

Der Jury gehörten Vertreter des Kultusministeriums, des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde, des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek sowie der Landeszentrale für politische Bildung an.

Die Preisträger 2018 sind:

  • Preis (3.000 Euro): Joachim Schindler, Dresden, für seine Arbeit „Chronik zur Geschichte vom Wandern und Bergsteigen in der Sächsischen Schweiz 1933 bis 1945“
  • Preis (2.000 Euro): Joachim Krause, Schönberg, für seine Arbeit „Im Glauben an Gott und Hitler. Die ‚Deutschen Christen‘ aus dem Wieratal und ihr Siegeszug ins Reich von 1928 bis 1945“.
  • Preis (1.500 Euro): Günter Sonne, Markkleeberg, für seine Arbeit „Musikstadt Leipzig. Zur Geschichte der Vokal-Quartette“.
  • Jugend-Förderpreis (500 Euro): Leon Babucke, Radebeul, für seine DVD „Naturschutzgroßprojekt Lausitzer Seenland“.
  • Jugend-Förderpreis (500 Euro): Martha Hansetz, Ella Hauke, Finn Margraf, Leonora Schuster unter der Leitung von Ina Züchner aus Hoyerswerda für ihre DVD: „Disco, Dada, DDR“.
  • Schülerpreis (500 Euro): Schülerinnen und Schüler des BSZ ETW Annaberg-Buchholz mit ihrem Lehrer Tom Matthes für ihre DVD „Neudeutsch“.
  • Schülerpreis (500 Euro): John Tränkner, Frankenberg, für seine Arbeit „Der Einfluss der Reformation auf das Benediktinerkloster Chemnitz und seine Nutzung in der Folgezeit“.
  • Schülerpreis (500 Euro): Schülerinnen und Schüler der Grundschule Mylau mit ihrer Lehrerin Sandy Trinkies für ihre Arbeit: „Kinder stellen ihre Heimat vor“.
  • Sonderpreis (250 Euro): Kinder der Kindertagesstätte „Spatzennest“ Stangengrün mit ihren Betreuerinnen Dorit Rudolph und Cornelia Niederwerfel für ihre Arbeit „Eine Wanderkarte von Kindern für Kinder und ihre Eltern“.

Außerdem wurden vier Ehren-Urkunden nebst einem Bücher-Gutschein vergeben für herausragende Leistungen.

  • Erhard Dietmar Lenz aus Putzkau für seine Arbeit: „Ortschronik von Putzkau. Eine heimatkundliche Bestandsaufnahme“.
  • Ralph-Klaus Winkler aus Königsbrück für seine Arbeiten: „Der Kriegsgefangenenfriedhof Königsbrück“ und „Das Kriegsgefangenenlager Königsbrück 1914 – 1919“.
  • Dieter Pfähler, Christian Pfähler und Claus Hegewald  aus Dresden für ihre Arbeit „Zur Geschichte der Postbauten in Dresden am Postplatz (1830 bis 2014)“.
  • Dr. Wolfgang Siegfried Gerhardt, Willi Max Kempe und Michael Johannes Walter aus Schellerhau für ihre Arbeit „Chronik Schellerhau. Ein ehemaliges Waldarbeiterdorf im Osterzgebirge“.
zurück zum Seitenanfang