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Was ist PEGASUS?

Wie alles begann - Die Europainitative

Die Wurzeln des heutigen PEGASUS-Programms liegen im fernen Neapel. Hier entstanden bereits 1992 erste Ideen, Kindern und Jugendlichen nicht nur trockene Geschichte, sondern wahres Interesse für das eigene kulturelle Erbe zu vermitteln. So beginnt die spannende Geschichte eines europäischen und seit 1995 auch sächsischen Denkmalprojektes.

Zwei Jahre später, 1994, startete die Kulturstiftung des Europäischen Parlaments, die PEGASUS FOUNDATION – FONDATION PÈGASE, das dreijährige Pilotprojekt „L´Ecole adopte un Monument“ (Übersetzung: „Schulen adoptieren ein Denkmal“).

Plakat des Europäischen Pilotprojekts »L’Ecole adopte un Monument« 1995 – 1998 (Quelle: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen)

Plakat des Europäischen Pilotprojekts »L’Ecole adopte un Monument« 1995 – 1998 (Quelle: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen)

Zwölf Staaten der Europäischen Union (EU) nahmen an dem Projekt teil. Je eine Stadt eines jeden Landes wurde ausgewählt. Deutschlands erster Teilnehmer hieß Dresden.

Die Wahl Dresdens war höchst symbolisch für ein europäisches Projekt, das sich zum Ziel setzt, in den jungen Menschen die Liebe zu den schönen Dingen, die die Wurzeln eines Volkes darstellen, wecken
soll.

Eugenio Belloni, 1998, damals Präsident der Kulturstiftung PEGASUS

Am 3. April 1995 begann in Sachsens Landeshauptstadt das erste PEGASUS-Projekt. Unter der Schirmherrschaft des damaligen Sächsischen Staatsministers für Kultus, Dr. Matthias Rößler, wurde der Auftakt im Dresdner Marcolini-Palais gefeiert. Elf Schulen mit circa 100 Schülern und Lehrern beteiligten sich voller Tatendrang, fachlich geführt und betreut vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen.

Dr. Matthias Rößler, damaliger Sächsischer Staatsminister für Kultus, Prof. Dr. Hans Nadler, ehemaliger Sächsischer Landeskonservator, Dr. Sebastian Storz, Forum für Baukultur e.V. und Norbert Oelsner, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen bei der Projektvorstellung des Beruflichen Schulzentrums Glauchau im Großen Ballsaal des Residenzschlosses Dresden, Juni 1998 (Quelle: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Fotografie Heidrun Rietschel)

Dr. Matthias Rößler, damaliger Sächsischer Staatsminister für Kultus, Prof. Dr. Hans Nadler, ehemaliger Sächsischer Landeskonservator, Dr. Sebastian Storz, Forum für Baukultur e.V. und Norbert Oelsner, Landesamt für Denkmalpflege Sachsen bei der Projektvorstellung des Beruflichen Schulzentrums Glauchau im Großen Ballsaal des Residenzschlosses Dresden, Juni 1998 (Quelle: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Fotografie Heidrun Rietschel)

Das Projekt nimmt an Fahrt auf

Es sollte nicht lange dauern, bis dieses besondere Projekt seine Eigendynamik entwickelte. Teilnehmer aus ganz Europa tauschten sich aus. So besuchten 1996 Schüler des Gymnasiums Dresden-Striesen die italienische Kulturmetropole Florenz. Schüler des St. Benno-Gymnasiums Dresden reisten ihrerseits ins wunderschöne Neapel. Regelmäßige Arbeitstreffen fanden in und an den Denkmalen statt.

Wir haben gern die Vorreiterrolle in Deutschland für das Wirken der Pegasus-Stiftung übernommen und hegen die Hoffnung, dass andere Städte und andere Bundesländer unserem Beispiel folgen.

Prof. Dr. Gerhard Glaser, 1998, damals Sächsischer Landeskonservator

Höhepunkt der PEGASUS-Premiere war schließlich eine europaweite Wanderausstellung. Nach ihrem ersten Stopp im portugiesischen Santarém führte sie von Amsterdam (Niederlande), über Toledo (Spanien), Dijon (Frankreich) und Diekirch (Luxemburg) bis nach Dresden. Hier wurde die Ausstellung 1998 erstmals im Dresdner Rathaus vorgestellt.

Eröffnung der europaweiten Wanderausstellung in Santarem/Portugal, Mai 1997 (Quelle: 32. Oberschule „Sieben Schwaben“ Dresden)

Eröffnung der europaweiten Wanderausstellung in Santarem/Portugal, Mai 1997 (Quelle: 32. Oberschule „Sieben Schwaben“ Dresden)

Das europäische Projekt wird zum sächsischen Landesprogramm

Schlange stehen für PEGASUS - Schüler des St. Benno-Gymnasiums führen zum Tag des offenen Denkmals über den Elias-Friedhof Dresden, September 1996 (Quelle: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Fotografie Heidrun Rietschel)

Schlange stehen für PEGASUS - Schüler des St. Benno-Gymnasiums führen zum Tag des offenen Denkmals über den Elias-Friedhof Dresden, September 1996 (Quelle: Landesamt für Denkmalpflege Sachsen, Fotografie Heidrun Rietschel)

Die positive Resonanz von Teilnehmern, Ausstellungsbesuchern und Projektpartnern ließ keinen Zweifel zu. PEGASUS verdiente eine Weiterführung, dieses Mal als rein sächsisches Landesprogramm. Unter dem Titel „PEGASUS – Schulen adoptieren Denkmale“ startete Schirmherr und Kultusminister Dr. Rößler das Projekt. Bis heute ist es das älteste, kontinuierlich bestehende Förderprogramm des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus.

Dank seiner inzwischen landesweiten Ausrichtung beteiligten sich bis heute zahlreiche Schulen aus ganz Sachsen an dem Programm. Seit 1996 stellen einzelne Teilnehmer ihr PEGASUS-Projekt und „ihr“ Denkmal zudem am Tag des offenen Denkmals vor. Höhepunkte sind dabei immer wieder die spannenden Exkursionen zu zahlreichen Kulturdenkmalen. So auch im September 2001 unter dem Motto „Schule als Denkmal – Denkmal in der Schule: Jugend und Kulturerbe“ sowie im Rahmen der 800-Jahr-Feier Dresdens im Jahr 2006. Selbstverständlich machen Sachsens Denkmale in Zukunft weiterhin Schule. Vielleicht mit Ihnen und Ihren Schülern.

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Weitere Informationen zur Geschichte des Landesprogramms

Ausstellung "20 Jahre PEGASUS - Schulen adoptieren Denkmale"

Chronik von PEGASUS

Programm

Bewerbung bis: 1. Juni 2018

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Programmfaltblatt

Teilnahmeformulare

Das Formblatt zur Bewerbung ist zu senden an: Irina Schenk, SMK (irina.schenk@smk.sachsen.de)

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Irina Schenk

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