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Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Schule und Bildung

Das Sächsische Landesamt für Schule und Bildung ist für die Beratung, Begleitung und qualitative Weiterentwicklung von Schulen mit Ganztagsangeboten verantwortlich. Es unterstützt Schulen und Antragsteller, die Ganztagsangebote auf- und ausbauen wollen, mit dem Ziel, Schulentwicklungsprozesse im Ganztagsbereich zu optimieren.

Für Fragen zur  qualitativen Weiterentwicklung der Ganztagsangebote stehen die Referenten für Ganztagsangebote der Standorte des Sächsischen Landesamtes für Schule und Bildung zur Verfügung.

Sie beraten Lehrer, Schulträger, Schulfördervereine, Eltern und außerschulische Partner zu Ganztagsangeboten und begleiten Schulen bei der Erstellung und Umsetzung ihrer Ganztagskonzepte sowie bei schulspezifischen Entwicklungsprozessen im Ganztagsbereich.

Ebenso stehen die Schulreferenten der Standorte des Sächsischen Landesamtes für Schule und Bildung den Schulen beratend zur Seite.

Sächsisches Staatsministerium für Kultus

In Kooperation zwischen dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gGmbH wird bundesweites Wissen zur Qualitätsentwicklung von Schulen mit Ganztagsangeboten nutzbar gemacht und zur Verfügung gestellt. „Ganztägig bilden“ ist ein Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung gGmbH, gefördert aus Mitteln der Bundesländer mit Unterstützung der Stiftung Mercator Deutschland und der Robert Bosch Stiftung. Start war im März 2016.

In Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Wissenschaftlichen Begleitung der TU Dresden wird das Qualitätsverständnis von Ganztagsangeboten untersucht. Dabei liegt der Fokus auf der Entwicklung von unterstützenden Instrumenten zur internen Evaluation mit dem Ziel der Qualitätssicherung  und -entwicklung.

Sächsische Aufbaubank - Förderbank

Für Fragen zum Zuweisungsverfahren von der Antragstellung bis zur Verwendungsnachweisprüfung stehen die Mitarbeiter der Sächsischen Aufbaubank zur Verfügung.

Veranstaltungen


Regelmäßige Fortbildungsformate wie Beratungszirkel, regionaler Erfahrungsaustausch oder thematische Hospitationen werden im Fortbildungskatalog angeboten oder im Schulportal veröffentlicht. 

17.05.2018

Thematische Hospitation an der 25. Grundschule Dresden

„Kooperation von Grundschule und Hort“

30.05.2018

Thematische Hospitation an der Grundschule Kitzscher
„Miteinander lernen für die Zukunft“

27.09.2018

Thematische Hospitation an der Paul-Fleming-Oberschule Hartenstein
„Motivierte Schüler treffen auf engagierte Lehrer und sorgen für zufriedene Eltern.“

Details zur Anmeldung finden Sie im Schulportal.

Thematische Hospitation am 19.04.2018 an der Christlichen Schule Johanneum Hoyerswerda

Schülerinnen und Schüler der Christlichen Schule Johanneum Hoyerswerda während der Themenwoche

Schülerinnen und Schüler der Christlichen Schule Johanneum Hoyerswerda während der Themenwoche

Wenn man den lichtdurchfluteten Eingangsbereich des Johanneums betritt, hat man sofort den Eindruck, hier haben sich die Planer und Architekten des Schulgebäudes Gedanken gemacht, wie eine Schule einladend gestaltet werden kann. Aktuell werden hier 496 Schüler von 46 Lehrern unterrichtet. Obwohl die Schule sich dem christlichen Glauben verpflichtet fühlt, können auch konfessionslose Schüler an dieser Schule lernen.

Im Johanneum lernen Schüler der Oberschule und des Gymnasiums in einem Haus und miteinander. Das Schulkonzept sieht u. a. für die Klassen 5-8 je eine Methodikstunde pro Woche, ein verpflichtendes Sozial- und Diakoniepraktikum zunächst für die 10. Klasse der gymnasialen Stufe, später für die Klasse 9 der Oberschule und verschiedene Themenwochen vor. Thematische Elternabende zum Thema: „Lernen lernen“ finden immer wieder großen Anklang.

Das GTA-Konzept „Orientierung, die durchs Leben trägt“ ist von der Optimierung des Schulalltags (Blockunterricht), der gezielten Förderung von Schülern, der Förderung einer gesunden Lebensweise und der Ausschöpfung aller Ressourcen, sprich Einbindung von Außenpartnern, geprägt.

Dabei ist es mitunter nicht einfach alle Ansprüche unter einen Hut zu bekommen, da 80 % der Schüler als Fahrschüler spätestens 15:30 Uhr die Schule verlassen. Die weit entfernt voneinander liegenden Wohnorte ermöglichen eine gemeinsame Freizeitgestaltung oft nur innerhalb dieser Zeit. So wurde gemeinsam mit vielen Partnern ein großes Angebot an Aktivitäten zusammengestellt. Die räumliche Nähe zur Kinder-und Jugendfarm eröffnet den Schülern Angebote wie Faszination Tierwelt, Töpfern, Zirkus, Kinder-Variete oder Gesunde Ernährung. Für den jährlichen Schulball kann man im Tanzkurs die grundlegenden Schritte für Walzer und Co. lernen. Neben vielen Förder-, Musik und Sportangeboten sticht besonders das Angebot Sanitäter heraus. Schüler der Klassen 6-12 versehen hier nach einer 45 stündigen Ausbildung den Schulsanitätsdienst selbständig. Nach einem wöchentlich festgelegten Dienstplan agieren immer 2 Schulsanitäter in ständiger Rufbereitschaft und helfen, betreuen oder versorgen ihre Mitschüler. Begleitet wird das Angebot von Herrn Noack, dem Geschäftsführer der Malteser in Hoyerswerda, der sehr engagiert im Ehrenamt die Ausbildung und Anleitung der Schüler übernimmt.

Wir möchten uns auf diesem Weg ganz herzlich beim Team des Johanneums, bei den Mitarbeitern der Kinder-und Jugendfarm, bei Herrn Noack, bei Frau Goering, der GTA-Koordinatorin und dem Schulleiter Herrn Kiefer für die interessanten Gespräche und Diskussionen, der Schulführung, der Möglichkeit der Hospitation im Förderbereich sowie für die tolle Bewirtung bedanken.

Hospitationstag an der 25. Grundschule „Am Pohlandplatz“ in Dresden

Teilnehmer am Hospitationstag in der 25. Grundschule „Am Pohlandplatz“

Teilnehmer am Hospitationstag in der 25. Grundschule „Am Pohlandplatz“

Seit 125 Jahren gibt es den Schulstandort am Pohlandplatz in Dresden. Das traditionsreiche Schulhaus wurde kürzlich saniert und erhielt einen Sporthallenneubau. Aufgrund der hohen Anmeldezahlen ist das Schulhaus trotz Doppelnutzung aller Räume für Schule und Hort voll ausgelastet. Aber nicht nur dieser Umstand wirkt sich auf die Zusammenarbeit von Schul- und Hortteam aus, sondern das gesamte Kollegium fand sehr frühzeitig zueinander und entwickelte ein Konzept des ganztägigen Lernens, wo sich alle Beteiligten auf Augenhöhe begegnen. An der Schule werden 305 Kinder unterrichtet und betreut. Neben Schülern mit sonderpädagogischem Bedarf, wird hier u. a. auch inklusiv beschult.

Das gesamte Leitungsteam der Schule begrüßte am 17. Mai 2018 die Teilnehmer am Hospitationstag. Nach einem kurzen historischen Abriss, stellte der Schulleiter Herr Oblentz das gemeinsame Konzept von Schule und Hort vor.

Der Unterrichtstag ist klar strukturiert mit dem gleitenden Beginn, Blockunterricht, dem Förderband und Schulclubangebote als unterrichtsergänzende Projekte. Der Dienstagnachmittag ist als Gemeinschaftstag festgelegt. Dort finden gemeinsame Projekte aller Pädagogen in Verantwortung des Hortes statt. Das gesamte Team bringt sich auch im Miniclub ein. Dort werden die zukünftigen Erstklässler auf ihren Start an der 25. Grundschule vorbereitet. Spielerisch beginnt dort bereits eine Förderung, die es den zukünftigen Schülern ermöglichen soll, einen erfolgreichen Übergang zu meistern. Bei 120 Schulanmeldungen und einer Kapazität von 80 Schülern werden nicht alle diese Schule besuchen können, trotzdem wird jedem Kind ermöglicht am Miniclub teilzunehmen.

Das Förderband findet nach Klassenstufen getrennt statt. Dazu werden die drei Klassen auf 8 Fördergruppen aufgeteilt. Neben der traditionellen Förderung gibt es viele individuell zugeschnittene Angebote. So durchläuft die Klassenstufe 3 komplett einen PC-Kurs, wo jeder Schüler an 3 Bausteinen teilnimmt, um Grundkenntnisse und Fertigkeiten zu erlernen. Die Hausaufgabenbetreuung wird auch von allen Pädagogen gemeinsam geplant und im Hort durchgeführt. Teilweise helfen Ehemalige als externe Partner dabei.

Jeden Freitagvormittag gibt es mit Unterstützung der Eltern für alle Schüler das „Gesunde Frühstück“. Die Einkäufe dazu und die Vorbereitung liegen auch in der Hand eines Förderangebotes und von Erzieherinnen des Hortes.

Der Kinderrat, der seit 1996 etabliert ist,  trägt Mitverantwortung u. a. bei der Festlegung der Hausordnung und der Vorbereitung von Schuljahreshöhepunkten.

Zu den Gelingensbedingungen für die enge Zusammenarbeit an der 25. Grundschule gehören viele gemeinsame Vorhaben, der gemeinsame Elternrat, Terminabstimmungen, die Abstimmung der Stunden- und Dienstpläne, der gemeinsame Schuljahresarbeitsplan, viele individuelle Absprachen und vermutlich am wichtigsten, die Investition von viel zusätzlicher Zeit. Eine Steuergruppe paritätisch besetzt aus Erziehern und Lehrern trägt ebenfalls zum Gelingen dieser Kooperation bei.

Natürlich konnten sich die Teilnehmer der Hospitation auch vor Ort ein Bild vom Förderband machen. So standen die Türen zu allen Angeboten offen und ein Austausch mit Schülern und Angebotsleitern war möglich.

Vom „Gesunden Frühstücksangebot“ konnte sich jeder in der Mittagspause selbst überzeugen. Am Buffet mit viel frischen Obst und Gemüse sowie leckeren belegten Broten, die von den Schülern zubereitet wurden, konnten sich die Teilnehmer für den abschließenden Erfahrungsaustausch stärken.

Dem Team der 25. Grundschule „Am Pohlandplatz“ in Dresden möchten wir hiermit für den interessanten Hospitationstag und die vielen Anregungen zur Ausgestaltung des Ganztags danken. Aufgrund der hohen Anmeldezahlen hat sich die Schule bereit erklärt einen weiteren Hospitationstag im Herbst durchzuführen.

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Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Schule und Bildung

Referenten für Ganztagsangebote

    Bautzen

    • Telefon03591 621 325

    Chemnitz

    • Telefon0375 4444 123

    Dresden

    • Telefon03591 621 325

    Leipzig

    • Telefon0341 4945 782

    Zwickau

    • Telefon0375 4444 123

    Ganztägig bilden

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