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Kooperationen

Bild: Schüler in Unternehmen

Pestalozzi-Oberschule Hartha

»Unsere Schüler sollen ihre Stärken und Schwächen genau kennen, um sich für den passenden Beruf zu entscheiden«, sagt Peter Silbermann, Schulleiter der Pestalozzi-Oberschule in Hartha. Erfolgreiche Berufsorientierung erfordere deshalb viel mehr, als nur theoretisches Wissen für Berufswahl und Bewerbung zu vermitteln.

»Mit der Einführung des Faches WTH haben wir überlegt, wie wir mit unseren Schülern noch praxisorientierter arbeiten können«, so Silbermann. Die Lösung: eine Kooperation mit einem Partner aus der Wirtschaft, bei dem sich die Jugendlichen in der Berufspraxis ausprobieren können. Dieser Partner war mit dem Harthaer Bildungsinstitut InBIT gGmbH schnell gefunden. Bereits im Schuljahr 2004/2005 startete das gemeinsame Projekt »Lernen unter Lehrebedingungen«, das mittlerweile fester Bestandteil des WTH-Unterrichts ist.

Ausbildung auf Probe

Bereits in der 7. Klasse steigen die Schüler in die vertiefte Berufsorientierung bei InBIT ein. In einer Schnupperwoche mit Betriebserkundungen und Präsentationen sammeln sie erste Eindrücke und legen ihren Berufswahlpass an. Die Schüler der 8. und 9. Klassen lernen dann insgesamt drei Berufsfelder pro Schuljahr kennen. Im Angebot sind zum Beispiel die Bereiche Holz, Metall, Elektro/Mechatronik, Garten- und Landschaftsbau oder Hauswirtschaft. In kleinen Gruppen arbeiten die Jugendlichen in den Ausbildungswerkstätten des Kooperationspartners und können so ausprobieren, welcher Beruf ihnen liegt und welcher möglicherweise nicht. »Das kommt bei unseren Schülern richtig gut an, macht ihnen großen Spaß«, freut sich der Schulleiter. Kein Wunder, denn schließlich gibt es am Ende der jeweils dreitägigen »Probeausbildung« auch immer ein handfestes Ergebnis zu bestaunen: mal eine selbstgebaute Fußbank, mal eine tapezierte Wand oder einen gepflasterten Weg.

Eigene Chancen ausloten

Neben dem Kooperationsprojekt bietet die Pestalozzi-Oberschule ihren Schülern weitere Möglichkeiten, sich über Berufsbilder und konkrete Anforderungen zu informieren. So stellen sich am alljährlichen »Tag der Berufsvorbereitung« rund 20 Unternehmen aus der Region in der Schule vor. Die Schüler können dabei mit Mitarbeitern ins Gespräch kommen, Fragen stellen und eigene Chancen ausloten. Zum Teil bieten die Unternehmen auch Betriebsbesichtigungen oder Praktika an.
»Das alles wirkt sich positiv auf die Lernbereitschaft aus«, sagt Peter Silbermann. Denn wer die Anforderungen für den eigenen Traumberuf kenne, gehe mit einer ganz anderen Motivation an den täglichen Unterricht heran.

Marginalspalte

Bild: Praxiselite

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Bild: Woche der offenen Unternehmen Sachsen

Vom 12. bis 17. März 2012 öffnen Unternehmen und Institutionen in ganz Sachsen ihre Türen und bieten einen Einblick in ihren Arbeitsalltag.

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Bild: Vereinigung der sächsischen Wirtschaft

© Sächsisches Staatsministerium für Kultus