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Abitur als Ziel

Fit für die Uni

Mit einem Realschulabschluss geht es am Beruflichen Gymnasium direkt weiter in Richtung Abitur. Damit steht der Weg zu Hochschulen und Universitäten im In- und Ausland offen. Die Ausbildung am Beruflichen Gymnasium schließt ohne Zeitverlust an die Oberschule an und dauert drei Jahre. Im Unterschied zum allgemeinbildenden Gymnasium vermittelt das Berufliche Gymnasium zusätzlich berufsbezogene Inhalte einer frei wählbaren Fachrichtung, zum Beispiel in Wirtschaftswissenschaften, Biotechnologie oder Informations- und Kommunikationstechnologie. Trotzdem können nach dem erfolgreichen Abitur alle Studienrichtungen gewählt werden.

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Mathias Drobisch (19) ist nach dem Realschulabschluss an das Berufliche Gymnasium Meißen gewechselt und wird dort im Frühjahr sein Abitur ablegen.


WeiterlinkErfolgsgeschichten

Studium mit Praxisbezug

Wer nach der 10. Klasse schon weiß, dass er an der Fachhochschule studieren möchte, kann nach zwei Jahren den entsprechenden Abschluss an der Fachoberschule erwerben. Wenn nach dem Besuch der Oberschule bereits eine Berufsausbildung absolviert wurde, verkürzt sich die Dauer der Fachoberschule auf ein Jahr. Auch diese Schulart bietet verschiedene Fachrichtungen an, die jedoch die Studienfachwahl nicht einschränken. Wer beispielsweise den Abschluss einer Fachoberschule der Fachrichtung Technik hat, kann anschließend an der Fachhochschule auch Betriebswirtschaft studieren.

Klare Ziele: Bildungsvereinbarung

Zwischen Oberschulen, Beruflichen Gymnasien und Fachoberschulen bestehen Kooperationen, die in Zukunft noch verstärkt werden. Damit wird der Weg zum Abitur noch besser vorbereitet und begleitet. Auch Sie als Eltern können Ihr Kind auf diesem Weg fördern und motivieren, zum Beispiel mit einer Bildungsvereinbarung: Diese wird zwischen Eltern, Schule und dem Schüler abgeschlossen. Alle Beteiligten legen darin klare Ziele fest und bestimmen, wer welchen Anteil beiträgt. Vielleicht heißt ja die Vereinbarung, die Sie als Eltern mit der Schule schließen: »Wir wollen, dass unser Kind den Übergang zum Beruflichen Gymnasium schafft …«