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Berufsbildende Förderschulen

Berufsbildende Förderschulen werden von Schülerinnen und Schülern besucht, die trotz des Einsatzes besonderer Hilfen während der Berufsausbildung oder Berufsvorbereitung an einer anderen berufsbildenden Schule nicht integriert werden können und deshalb über einen längeren Zeitraum einer sonderpädagogischen Förderung bedürfen. Lerninhalte und Abschlüsse entsprechen denen der jeweiligen berufsbildenden Schulart.

Aufnahmevoraussetzungen und Berufsabschlüsse

Voraussetzung für die Aufnahme einer speziellen beruflichen Ausbildung an einer berufsbildenden Förderschule ist die Vermittlung durch ein Reha-Team der Agentur für Arbeit.

Die Ausbildung an einer berufsbildenden Förderschule dauert zwischen zwei und dreieinhalb Jahren und endet in der Regel mit einer Abschlussprüfung, mit deren Bestehen eine bestimmte Berufsbezeichnung geführt werden darf.

Zugleich kann in Abhängigkeit von Bildungsgang und Leistungen mit der erfolgreich beendeten Ausbildung der Haupt- oder Realschulabschluss zuerkannt werden.

Neben Berufsabschlüssen in anerkannten Ausbildungsberufen können spezielle Berufsabschlüsse wie Beikoch, Verkaufshelfer oder Gartenbauwerker erworben werden, die alle mit Prüfungen vor den zuständigen Stellen enden.

Schulstandorte für berufsbildende Förderschulen

Mit einer Abfrage in der sächsischen Schuldatenbank kann man sich in Frage kommende Ausbildungsrichtungen und Schulen anzeigen lassen.

Nähere Informationen zu Möglichkeiten einer Berufsausbildung, die auf die Art der Behinderung sowie die Interessen und Neigungen des Behinderten abgestimmt ist, sind bei der zuständigen Regionalstelle der Sächsischen Bildungsagentur sowie beim Reha-Team der Agentur für Arbeit und auf den Seiten des Sächsischen Bildungsinstitutes zu erhalten.

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