1. Navigation
  2. Inhalt
Inhalt

Unterrichtsausfall

Unterrichtsausfall im ersten Schulhalbjahr 2016/17

Grundlage zur Ermittlung des planmäßigen und außerplanmäßigen Unterrichtsausfalls sind die Wochenpflichtstunden der Schüler, die laut geltender Stundentafel im Berichtszeitraum zu halten gewesen wären (Gesamtstundensoll).

Im ersten Halbjahr des Schuljahres 2016/17 lag der Anteil der ausgefallenen Unterrichtsstunden am Gesamtstundensoll bei 4,6 Prozent (planmäßiger und tatsächlich außerplanmäßiger Unterrichtsausfall, allgemeinbildende und berufsbildende Schulen).

Die folgende Grafik zeigt die schulartspezifischen Ausfallanteile im ersten Halbjahr des Schuljahres 2016/17 im Vergleich zum ersten Halbjahr des Schuljahres 2015/16. Wesentlichen Anteil an der vergleichsweise hohen Ausfallquote im ersten Halbjahr 2016/17 hatte - vor allem in den Wintermonaten - der Unterrichtsausfall wegen Krankheit.


*) einschließl. der Grundschulteile der Nachbarschaftsschule, Grund- und Oberschule der Stadt Leipzig, und des Chemnitzer Schulmodells, Grund- und Oberschule

Planmäßiger Unterrichtsausfall entsteht durch Nichteinhaltung der Stundentafel aufgrund von Lehrermangel oder nicht vorhandenen Unterrichtsräumen

Außerplanmäßiger Unterrichtsausfall entsteht u. a. durch Ausfall wegen

  • Krankheit
    • Krankheit der Lehrkraft oder des Kindes der Lehrkraft
    • Kuraufenthalte der Lehrkraft
  • Fort- und Weiterbildung
  • Sonstigem
    • Havarien
    • Streik
    • angeordnete Schulschließungen in Folge von Naturkatastrophen
    • Einbruch
    • Bombendrohung
    • Bauarbeiten
    • Abwesenheit der Lehrkraft, weil diese mit einer anderen Klasse auf  Klassenfahrt/Wandertag/Exkursion ist oder Projekttage, Schulsporttage o.ä. durchführt; ein Theater/Museum besucht
    • Freistellungen des Lehrers nach § 29 TV-L 
    • Schulleiterkonferenzen
    • Einsatz des Lehrers als Schöffe oder Ehrenamtlicher Richter
    • Ärztliche Reihenuntersuchungen
    • Mitarbeit des Lehrers in Prüfungskommissionen
    • Verspätung des Schulbusses o.ä.

Wandertage, Exkursionen, Schulsporttage, Betriebspraktika, Projekttage und Klassenfahrten einer Klasse werden prinzipiell nicht als außerplanmäßiger Unterrichtsausfall deklariert, die Unterrichtsstunden (laut Stundenplan der Klasse) werden aber beim Gesamtstundensoll mit angegeben.

In den Auswertungen zum Unterrichtsausfall wird unter dem Begriff »außerplanmäßiger Unterrichtsausfall« der »tatsächliche außerplanmäßige Unterrichtsausfall« verstanden, der sich aus dem außerplanmäßigen Unterrichtsausfall vermindert um die durchgeführten Vertretungsstunden in einem anderen Fach ergibt.

Marginalspalte

Bild: Statistik

Verwaltungsreform Sachsen

Bild: kreise

© Sächsisches Staatsministerium für Kultus