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Lehrerbildungsabschlüsse der ehemaligen DDR

Anerkennung von Lehrerbildungsabschlüssen der ehemaligen DDR

Nach Artikel 37 Abs. 1 des Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands (Einigungsvertrag (EVertr)) vom 31. August 1990 [BGBl. II S. 899] gelten in der DDR »erworbene oder staatlich anerkannte schulische, berufliche und akademische Abschlüsse oder Befähigungsnachweise« in den Ländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie in dem Teil des Landes Berlin, in dem das Grundgesetz vor dem 3.10.1990 nicht galt, weiter.

In dem in Artikel 3 genannten Gebiet oder in den anderen Ländern der Bundesrepublik Deutschland einschließlich Berlin (West) abgelegte Prüfungen oder erworbene Befähigungsnachweise stehen einander gleich und verleihen die gleichen Berechtigungen wenn sie gleichwertig sind.

Anträge auf Anerkennung von Lehrerbildungsabschlüssen der ehemaligen DDR können in den Referaten 42 der Sächsischen Bildungsagentur, Regionalstellen Leipzig und Dresden eingereicht werden.

Für Abschlüsse in der Sonderpädagogik ist das Referat 42 in Leipzig, für die Abschlüsse im Berufsbildenden Bereich das Referat 42 in Dresden zuständig.

Dem schriftlichen formlosen Antrag ist eine beglaubigte Kopie des zu bewertenden Zeugnisses und der Diplomurkunde beizulegen.

Kontakt zur Sächsischen Bildungsagentur, Regionalstellen Dresden und Leipzig:

Bewährungsfeststellung

Grundlage einer Bewährungsfeststellung ist der Beschluss der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland vom 22. Oktober 1999 über die »Gegenseitige Anerkennung von nach dem Recht der DDR erworbenen Lehrbefähigungen«.

Danach sollen Absolventen einer Lehrerausbildung der ehemaligen DDR, im Falle einer Anstellung in den alten Ländern der Bundesrepublik Deutschland, den in dem aufnehmenden Land ausgebildeten und entsprechend verwendeten bzw. eingestuften oder eingruppierten Lehrkräften gleichgestellt werden.

Für eine Bewährungsfeststellung kommen nur Bewerberinnen bzw. Bewerber in Betracht, die u.a. eine mindestens drei bzw. vier Jahre umfassende Bewährungszeit erfüllt haben; wegen der schulischen Neuorganisation sollen davon mindestens sechs Monate der Bewährung ab Schuljahresbeginn 1991/1992 zurückgelegt worden sein.
 
Der Antrag auf Ausstellung einer Bewährungsfeststellung ist bei der Sächsischen Bildungsagentur, Postfach 13 34, 09072 Chemnitz einzureichen. Über den Link auf der rechten Seite gelangen Sie direkt auf die Internetseiten der Sächsischen Bildungsagentur.

Weitere Informationen zur Antragstellung entnehmen Sie dem Merkblatt, das über den Link auf der rechten Seite abgerufen werden kann.

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Kontakt

Sächsische Bildungsagentur (SBA)

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Merkblatt zum Bewährungsfeststellungsverfahren

© Sächsisches Staatsministerium für Kultus