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Gymnasiale Oberstufe

Aufbau der gymnasialen Oberstufe

Die gymnasiale Oberstufe umfasst am allgemein bildenden Gymnasium die Jahrgangsstufen 11 und 12. Wer in die gymnasiale Oberstufe eintreten will, muss die Klassenstufe 10 des Gymnasiums erfolgreich abgeschlossen haben.

Schüler der Oberschule, die am Ende der Klassenstufe 10 den Realschulabschluss mit einem Notendurchschnitt besser als 2,5 erworben haben, können in die Klassenstufe 10 des Gymnasiums wechseln.

Der Unterricht in den vier Kurshalbjahren 11/I, 11/II, 12/I und 12/II findet in Grund- und Leistungskursen statt.

Fächerangebot in der gymnasialen Oberstufe

Jeder Schüler belegt als erstes Leistungskursfach Deutsch oder Mathematik. Zweites Leistungskursfach kann nach Wahl des Schülers eine fortgeführte Fremdsprache, Physik oder Geschichte sowie an einigen Gymnasien auch Kunst oder Chemie sein.

Darüber hinaus belegt jeder Schüler, soweit nicht als Leistungskurs gewählt, Grundkurse in Deutsch, Mathematik, zwei fortgeführten Fremdsprachen, Biologie, Chemie, Physik, Kunst oder Musik, Geschichte, Geographie, Gemeinschaftskunde/ Rechtserziehung/ Wirtschaft, Evangelische oder Katholische Religion oder Ethik sowie Sport.

Einzelne Fächer können durch Angebote aus dem Wahlbereich nach bestimmten Regelungen ersetzt werden. Solche Angebote sind Kurse in Astronomie, Philosophie, Informatik, Fremdsprachen und fächerverbindende Grundkurse.

Bewertung in der gymnasialen Oberstufe

Die Bewertung erfolgt an Stelle von Noten mit Hilfe eines Punktesystems von 0 bis 15 Punkten. Diese Bewertung ist differenzierter und gibt Tendenzen wieder. Der Note 2 entsprechen z. B. 12, 11 und 10 Punkte. Hat jemand beispielsweise 12 Punkte, tendiert er zur Note 1 (13-15 Punkte).

An Stelle von Klassenarbeiten werden in der gymnasialen Oberstufe Klausuren geschrieben. Für jedes Kurshalbjahr wird in jedem Fach die Kurshalbjahresleistung bewertet und auf dem Zeugnis ausgewiesen.

Besondere Lernleistung

Im Rahmen einer Besonderen Lernleistung (BELL) können die Schüler eine Arbeit mit wissenschaftspropädeutischem Anspruch anfertigen. Sie wählen und bearbeiten das Thema selbstständig und leisten einen speziellen Beitrag zur Erhöhung ihrer Studierfähigkeit. Diese Arbeit ist schriftlich zu dokumentieren, in einem Kolloquium zu verteidigen und kann damit Bestandteil der Abiturprüfung sein.

Das Informationspapier »Besondere Lernleistung« können Sie in der rechten Spalte dieser Seite herunterladen.

Abiturprüfung

Am Ende der Jahrgangsstufe 12 legen die Schüler die Abiturprüfung ab. Schriftliche Prüfungen finden in beiden Leistungskursfächern sowie in einem Grundkursfach statt. Schriftliche Prüfungen werden an allen Gymnasien zum gleichen Zeitpunkt mit landeseinheitlichen Aufgabenstellungen durchgeführt. Außerdem legt jeder Schüler in zwei Grundkursfächern eine mündliche Prüfungen ab.

Hat ein Prüfungsteilnehmer die erforderlichen Mindestpunktzahlen in den Grund- und Leistungskursen sowie in der Abiturprüfung erreicht, erhält er das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife. Damit kann er an allen deutschen Universitäten und Hochschulen studieren.

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Download

Merkblatt zur Einrichtung fächerverbindender Grundkurse für das Schuljahr 2017/18

Anlage 1 zu Merkblatt s.o.

Anlage 2 zu Merkblatt s.o.

Anlage 3 zu Merkblatt s.o.

Anlage 4 zu Merkblatt s.o.

Fragebogen zu Anlage 4 (Schüler)

Fragebogen zu Anlage 4 (Lehrer)

Anlage 5 zu Merkblatt s.o.

Handreichung »Qualitätskriterien für die Besondere Lernleistung«

Handreichung »Qualitätskriterien für die Komplexe Leistung«

© Sächsisches Staatsministerium für Kultus