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Fachrichtung Agrarwissenschaft

Ausbildung

Am Beruflichen Gymnasium der Fachrichtung Agrarwissenschaft wird neben der Allgemeinen Hochschulreife eine spezifische Berufsorientierung für den »grünen Bereich« vermittelt. Die Fachrichtung bereitet damit besonders gut auf ein Studium beziehungsweise einen Beruf in der Agrarwirtschaft, Agrarbiologie, Umwelt und Ökologie vor. Die Ausbildung erfolgt im Vollzeitunterricht und beinhaltet keinen Berufsabschluss.

Dauer

Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist unterteilt in die Einführungsphase in der Klasse 11 und die Qualifikationsphase in den Jahrgangsstufen 12 und 13. Sie endet mit der Abiturprüfung.

Unterricht und Fächer

Unterrichtet wird in den Fächern Deutsch, Englisch, einer zweiten Fremdsprache, Geschichte/Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre/Recht, Mathematik, Chemie, Physik, Informatik, Religion/Ethik und Sport.
In der Qualifikationsphase wird aus den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik das erste Leistungskursfach gewählt. Das zweite Leistungskursfach »Agrartechnik mit Biologie« ist durch die Fachrichtung festgelegt. Es verknüpft im berufsbezogenen Unterricht naturwissenschaftliche Inhalte mit ausgewählten Anwendungsaspekten der Agrarwirtschaft.
Im Wahlbereich kann eine Vertiefung in Richtung Umweltanalytik gewählt oder eine weitere Fremdsprache erlernt werden. Außerdem gibt es Angebote in den Fächern Kunst, Musik oder Literatur.
In Klassenstufe 11 werden die Schülerinnen und Schüler schrittweise an wissenschaftliches Arbeiten herangeführt, indem sie eine Dokumentation oder einen Bericht zum obligatorischen zweiwöchigen Praktikum erstellen. Später, in der Qualifikationsphase, fertigen sie dann eine Belegarbeit in einem Fach ihrer Wahl an. Außerdem kann selbständige Arbeit über zwei Schulhalbjahre als besondere Lernleistung (BELL) in die Abiturprüfung eingebracht werden.

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Bild: Themenillustration Berufsbildende Schulen

Weiterführende Information

© Sächsisches Staatsministerium für Kultus