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Fachrichtung Technikwissenschaft

Ausbildung

Im Beruflichen Gymnasium der Fachrichtung Technikwissenschaft wird neben der Allgemeinen Hochschulreife eine spezifische Orientierung in Richtung Ingenieurberuf vermittelt. Die Ausbildung erfolgt im Vollzeitunterricht und beinhaltet keinen Berufsabschluss.
Mit der Bewerbung fällt die Entscheidung für den bevorzugten Schwerpunkt:

  • Bautechnik
  • Datenverarbeitungstechnik
  • Elektrotechnik
  • Maschinenbautechnik

Dauer

Die Ausbildung dauert drei Jahre und gliedert sich in die Einführungsphase in Klasse 11 und die Qualifikationsphase in den Jahrgangsstufen 12 und 13. Sie endet mit der Abiturprüfung.

Unterricht und Fächer

Unterrichtet wird in den Fächern Deutsch, Englisch, einer zweiten Fremdsprache, Geschichte/Gemeinschaftskunde, Wirtschaftslehre/Recht, Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Religion/Ethik und Sport.
In der Qualifikationsphase wird aus den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik das erste Leistungskursfach gewählt. Das zweite Leistungskursfach »Technik« ist durch die Fachrichtung festgelegt. Es verbindet im berufsbezogenen Unterricht ingenieurwissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen mit Inhalten des gewählten Schwerpunkts.
Im Wahlbereich kann eine Vertiefung in Richtung Informatik gewählt oder eine weitere Fremdsprache erlernt werden. Außerdem gibt es Angebote in den Fächern Kunst, Musik oder Literatur.
In Klassenstufe 11 werden die Schülerinnen und Schüler schrittweise an wissenschaftliches Arbeiten herangeführt, indem sie eine Dokumentation oder einen Bericht zum obligatorischen zweiwöchigen Praktikum erstellen. Später, in der Qualifikationsphase, fertigen sie dann eine Belegarbeit in einem Fach ihrer Wahl an. Außerdem kann selbständige Arbeit über zwei Schulhalbjahre als besondere Lernleistung (BELL) in die Abiturprüfung eingebracht werden.

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Bild: Themenillustration Berufsbildende Schulen

Weiterführende Informationen

© Sächsisches Staatsministerium für Kultus