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Berufsfachschule für Uhrmacher

Die Ausbildung an der Berufsfachschule für Uhrmacher befähigt Sie dazu, in Betrieben der Uhrenindustrie und im Uhrmacherhandwerk eine qualifizierte berufliche Tätigkeit auszuüben. Während der Ausbildung werden Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten insbesondere zur Fertigung hochwertiger Uhren sowie zur Instandhaltung von mechanischen und elektronischen Uhren vermittelt.

Welchen Abschluss erreiche ich?

Die Ausbildung schließt mit einer Abschlussprüfung durch die Handwerkskammer Dresden ab und führt zu dem Berufsabschluss »Uhrmacher/Uhrmacherin«.

Was sind die Aufnahmebedingungen?

Voraussetzung für die Aufnahme ist der Hauptschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss. Weitere Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines Eignungstests:

  1. praktisch-handwerklicher Eignungstest      45 Minuten,
  2. schriftlicher Eignungstest                         30 Minuten,
  3. Aufnahmegespräch                                  15 Minuten.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung dauert drei Jahre.

Welches Berufliche Schulzentrum bietet diese Ausbildung an?

Die Ausbildung findet in Glashütte, einer Außenstelle des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) Dippoldiswalde, statt. Bitte erfragen Sie die genauen Daten für das Anmeldeverfahren am BSZ.

Hier geht es zum BSZ Dippoldiswalde:

Eine Berufsausbildung ohne Ausbildungsbetrieb kann man an einer Berufsfachschule erhalten.

Außerdem kann man an der Berufsfachschule auch einige anerkannte, meist seltene Ausbildungsberufe erlernen, z. B. Uhrmacher oder Geigenbauer. An der Berufsfachschule wird berufsübergreifender und berufsbezogener Unterricht erteilt. Außerdem absolvieren die Schüler eine berufspraktische Ausbildung oder Betriebspraktika.

 

Aufnahmevoraussetzungen,  Aufnahmeverfahren und Berufsabschlüsse

Voraussetzung für die Aufnahme ist in den meisten Berufen der Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss. Die Aufnahme in eine Berufsfachschule muss schriftlich bei der Schule beantragt werden, bei noch nicht volljährigen Schülern von einem Erziehungsberechtigten unterschrieben, ergänzt durch entsprechende Antragsunterlagen. Bewerbungstermine können bei den Schulen, den Regionalstellen der Sächsischen Bildungsagentur oder den Berufsinformationszentren der Agenturen für Arbeit erfragt werden. Mitunter ist ein Auswahlverfahren zu absolvieren. Die Aufnahmeentscheidung wird dem Bewerber schriftlich mitgeteilt. Innerhalb von zwei Wochen nach Erhalt des Bescheides muss schriftlich bestätigt werden, dass die Ausbildung begonnen wird.

Die Ausbildung dauert zwischen zwei und drei ein halb Jahren und endet in der Regel mit einer staatlichen Abschlussprüfung. Mit deren Bestehen erwerben die Absolventen die Berechtigung, eine bestimmte Berufsbezeichnung zu führen.

Wird in einem anerkannten Ausbildungsberuf ausgebildet,  erwirbt man den gleichen Abschluss wie bei Ausbildungen in einem Ausbildungsbetrieb, wenn die Prüfung vor der zuständigen Stelle (z. B. Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer) abgelegt wurde.

Schülern mit Hauptschulabschluss kann bei entsprechenden Leistungen der mittlere Schulabschluss zuerkannt werden.

 

Schulstandorte für Berufsfachschulen und finanzielle Fördermöglichkeiten

Mit einer Abfrage in der sächsischen Schuldatenbank werden die Schulstandorte angezeigt,  die den gewünschten Beruf anbieten.

Nähere Informationen zur Ausbildung erhalten Sie auch aus dem entsprechenden Lehrplan mit Stundentafel auf den Seiten des Sächsischen Bildungsinstitutes.

Für die Ausbildung an Berufsfachschulen besteht ggf. die Möglichkeit, dass eine Ausbildungsförderung gewährt wird.

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Bild: Themenillustration Berufsbildende Schulen

© Sächsisches Staatsministerium für Kultus