1. Navigation
  2. Inhalt
Inhalt

Preisträger 2013

Der Wettbewerb 2013

Kultusministerin Brunhild Kurth (l.) mit den Preisträgerinnen und Preisträgern des Sächsischen Landespreises für Heimatforschung 2013

Kultusministerin Brunhild Kurth (l.) mit den Preisträgerinnen und Preisträgern des Sächsischen Landespreises für Heimatforschung 2013

Die Jury hatte 134 Arbeiten von Heimatforschern unterschiedlichsten Alters zu bewerten, darunter 21 Beiträge von einzelnen Schülern oder Schülergruppen. Der älteste Teilnehmer zählte 87 Lenze, die Jüngsten – eine Grundschulklasse – waren zwischen sieben und neun Jahre alt. Eingereicht wurden Bücher und Broschüren, aber auch DVDs, Filme und Internet-Präsentationen zur Orts-, Regional- und Landesgeschichte, zur Industrie- und Technikgeschichte, zu Kunstgeschichte und Mundarten, zu Festen und Bräuchen sowie zu Themen des Natur- und Umweltschutzes. Der Jury gehörten Vertreter des Kultusministeriums, des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde, des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek sowie der Landeszentrale für politische Bildung an.

1. Preis (3.000 Euro): Autorenkollektiv der Entomofaunistischen Gesellschaft Sachsen für ihre Arbeit: „Die Schmetterlingsfauna der Oberlausitz. Beiträge zur Insektenfauna Sachsens“.

2. Preis (2000 Euro): Hartmut Finger aus Dahlen für seine Arbeit: „Das ‚Gemayne Buch“ von Schmannewitz. Ein Dorf in Sachsen erlebt den Siebenjährigen Krieg“.

3. Preis (1.500 Euro): Wolfram Wagner (Radebeul) und Peter Wunderwald (Nossen) für ihre Arbeit „Das große Buch der Lößnitzgrundbahn Radebeul Ost – Radeburg“.

Förderpreis (1.500 Euro): Jonny Hielscher aus Breitenbrunn für seine Arbeit „Allerheiligenkirche Raschau. 800 Jahre Kirchengeschichte“.

Schülerpreis (500 Euro): Carl Schüppel aus Großpösna für seine Arbeit „Leben im Schatten des Tagebaus. Die sozialen und ökologischen Auswirkungen des Braunkohletagebaus Espenhain auf die Ortslage Magdeborn im Kontext der Energiepolitik der DDR".

Schülerpreis (500 Euro): Johannes Ferl (Eilenburg) und Rüdiger Kleine (Belgershain) für ihre Arbeit „Das Schicksal des jüdischen Arztes Rudolf Laaser. Nachbarschaft im Dritten Reich und in der DDR“.

Schülerpreis (500 Euro): Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4 der Talsperrenschule Thoßfell für ihre Arbeit „Das versunkene Dorf Pöhl“.

Außerdem wurden sechs weitere Heimatforscher "für herausragende Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet sächsischer Heimatforschung" oder besonders interessante Zugänge zu heimatforscherischen Fragestellungen mit einer Ehren-Urkunde ausgezeichnet:

Katrin Körner aus Chemnitz für ihre Arbeit: „Die kursächsischen Postmeilensäulen in Wort und Bild“.

Heidi Tauber aus Hilmersdorf für ihre Arbeit: „Die verschwundene Kirche ‚Unserer lieben Frauen auf dem Sand‘ im heutigen Warmbad bei Wolkenstein“.

Dr. Fritz Garling aus Wilsdruff für seine Arbeit „Vom Wasser. Beiträge zur Heimatgeschichte von Wilsdruff“.

Werner Pöllmann aus Markneukirchen für seine Arbeit: „Verstreut unter allen Völkern. Rekonstruktion der Lebenswege der Familie Brandt und anderer Juden im vogtländisch-egerländischen Grenzgebiet zwischen 1790 und 1950“.

Stefan und Sven Kolditz aus Gelenau für ihre Arbeit: „Portohandbuch Sachsen“.Christian Preiß aus Pirna für seine Arbeit: „Sandstein, Staublehm und Granit. Die Landschaft zwischen Borsberg und Stolpen“.