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Materialien vom Fachtag am 22.08.2013 in Chemnitz

Auf dem Weg zur inklusiven Bildung in Sachsen

Der erste Fachtag zum Schulversuch „Erprobung von Ansätzen zur inklusiven Beschulung von Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Modellregionen“ - ERINA fand am 22. August 2013 in Chemnitz statt.
 
Die Vertreter aller am Schulversuch beteiligten Partner, Schulen und Schulaufsicht, Schulträger, Kindertagesstätten, Träger der Sozialhilfe, der Schülerbeförderung und der wissenschaftlichen Begleitung trafen zusammen, um auf das erste Jahr des Schulversuchs zurückzublicken, ihre Erfahrungen zu resümieren und die Schwerpunkte das zweite Jahr zu setzen.
 
Das Grußwort wurde von der Staatsministerin für Kultus, Frau Kurth gehalten. Sie betonte, dass der Schulversuch integraler Bestandteil und Werkzeug zur praktischen Umsetzung des Aktions- und Maßnahmeplans der Sächsischen Staatsregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ist. Um den Gedanken der Inklusion erfolgreich umsetzen zu können, erfordere es die Bereitschaft, diesen Prozess aktiv zu gestalten, eigene Haltungen und Einstellungen zu verändern sowie Vorbehalte im Denken und Handeln zu überwinden.

Für die Schule bedeute das, dass alle beteiligten Schüler, Lehrer, Eltern, Verbände, Vereine sowie verantwortliche Behörden und Institutionen einbezogen und mitgenommen werden müssen. Inklusion sei keine Aufgabe allein der Schule und ließe sich auch nicht im Alleingang bewältigen.

Wichtigste Aufgabe der Schulen ist die Umsetzung eines lernzieldifferenten Unterrichts, der alle Schüler optimal fördert, unabhängig von ihrem individuellen Förderbedarf.
 
Aus den Modellregionen Oelsnitz/Vogtl. und Bobritzsch-Hilbersdorf berichteten die Regionalkoordinatoren über die Arbeit im Schuljahr 2012/2013.

Frau Prof. Liebers stellte erste Auswertungsergebnisse der Befragungen in den Modellregionen vor.

Am Nachmittag fanden Workshops zu Schwerpunkten des Schulversuches statt. 

Die Projektleitung schloss den Fachtag mit einem Ausblick auf das zweite Jahr des Schulversuchs.

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© Sächsisches Staatsministerium für Kultus