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Im Unterricht

Rechtliche Grundsätze

Im Unterricht werden von Lehrern unterschiedliche Arbeitsmaterialien verwendet. Beim Einsatz solcher Materialien – ob Schulbuch, fotokopierter Text, vorgespieltes Musikstück oder im Schul-Intranet aufgerufener Filmausschnitt – werden oft urheberrechtlich geschützte Werke  genutzt. Wenn ein solches vorliegt, dann kommt es nach einem Grundprinzip des Urheberrechts vorrangig auf den Willen des Urhebers an, ob oder inwieweit andere dieses Werk nutzen dürfen.

Er kann Nutzungsrechte einräumen, die ganz unterschiedlich weit gehen können. Teilweise wird allerdings auch gesetzlich durch sogenannte Urheberrechtsschranken festgelegt, dass Urheber bestimmte Nutzungen dulden müssen, ohne dass sie selbst ihre Einwilligung erteilt haben. In diesen Fällen erhalten die Urheber meist eine Vergütung (oft über Verwertungsgesellschaften wie die GEMA). In manchen Fällen müssen sie aber sogar eine unentgeltliche Nutzung dulden.

Hier sollen nun vor allem solche Urheberrechtsschranken erläutert werden, die speziell für den Unterricht in Schulen im Urheberrechtsgesetz enthalten sind.

Aus diesem Bereich sollen hier folgende Einzelfälle aus der Praxis behandelt werden:

  • Kopieren zum Unterrichtsgebrauch
  • Zitat gemäß § 51 UrhG (mit Ausführungen zum Thema Plagiat)
  • Wiedergabe von Ton- und Filmaufnahmen im Unterricht
  • Nutzung von Multimedia-Dateien aus dem Internet und dem Schul-Intranet

Stand: August 2013

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Urheberrechtsgesetz

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© Sächsisches Staatsministerium für Kultus