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Preisträger 2012

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Sächsischen Landespreises für Heimatforschung, die am 9. November 2012 im Festsaal des Dresdner Stadtmuseums ausgezeichnet wurden. Foto: Dietrich Flechtner

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Sächsischen Landespreises für Heimatforschung, die am 9. November 2012 im Festsaal des Dresdner Stadtmuseums ausgezeichnet wurden. Foto: Dietrich Flechtner

Der Wettbewerb 2012

Der mit insgesamt 8.000 Euro dotierte Landespreis für Heimatforschung wurde in diesem Jahr bereits zum fünften Mal verliehen. Er stand unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Brunhild Kurth, die am 9. November 2012 im Dresdner Stadtmuseum die Preisträger auszeichnet. Vergeben wurde ein erster Preis (3.000 Euro), ein zweiter Preis (2.000 Euro), ein dritter Preis (1.500 Euro) und drei Schülerpreise (jeweils 500 Euro). Zudem erhielten drei Hobbyforscher eine Ehrenurkunde für herausragende Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet sächsischer Heimatforschung.

Im »Jubiläumsjahr« des 2008 erstmals veranstalteten Wettbewerbs gab es einen neuen Teilnehmer-Rekord: Die Jury hatte 167 Arbeiten von Heimatforschern unterschiedlichsten Alters zu bewerten, darunter 27 Beiträge von einzelnen Schülern oder Schülergruppen. Der älteste Teilnehmer zählt 90 Lenze, die Jüngsten - eine Grundschulklasse - sind zwischen sieben und neun Jahre alt.

Eingereicht wurden Bücher und Broschüren, aber auch DVDs, Filme und Internet-Präsentationen zur Orts- und Regionalgeschichte, zur Industrie- und Technikgeschichte, zu Kunstgeschichte und Mundarten, zu Festen und Bräuchen sowie zu Themen des Natur- und Umweltschutzes. »Es liegt auf der Hand, dass jeder, der sich mit seiner Heimat beschäftigt, sich ihr verbundener fühlt und sie automatisch mitgestaltet«, so die Schirmherrin des Wettbewerbs, Brunhild Kurth. Und weiter: »Mit dem Sächsischen Landespreis für Heimatforschung würdigen wir vorbildliches ehrenamtliches Engagement.«

Der Jury gehören Vertreter des Kultusministeriums, des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde, des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, der Sächsischen Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek sowie der Landeszentrale für politische Bildung an.

Preisträger 2012

1. Preis (3.000 Euro):
Steffen Eckert aus Leipzig für seine Arbeit: »Stempelgesetze und Gebühren in Sachsen von 1682 bis 1952. Handbuch und Katalog zur Sächsischen Fiskalphilatelie«.

2. Preis (2000 Euro):
Wolfgang Koschke aus Weißwasser für seine Arbeit: »Keulahütte. Eisenhammer - Hüttenwerk - Gießerei«.

3. Preis (1.500 Euro):
Bernd Lahl aus Chemnitz für seine Arbeit »Die Bergkirche St. Marien in Annaberg-Buchholz. Geschichte - Bergpredigten - Bergmännische Bräuche.«

Schülerpreis (500 Euro):
Linda Marx aus Chemnitz für ihre Arbeit »Untersuchungen zur Trauermückenfauna des Zeisigwaldes im Stadtgebiet Chemnitz«.

Schülerpreis (500 Euro):
Lukas Winkel aus Bad Elster für seine Arbeit »Ein Haus voll Glorie schauet - Von den Anfängen katholischer Gottesdienste in Bad Elster bis zur Weihe der St. Elisabeth-Kirche«.

Schülerpreis (500 Euro):
Schülerinnen und Schüler der Klasse 3b der Schiller-Grundschule Rodewisch für ihre Arbeit »Die vergessenen Mühlen von Rodewisch«.

Außerdem wurden drei weitere Heimatforscher »für herausragende Leistungen und Verdienste auf dem Gebiet sächsischer Heimatforschung« oder besonders interessante Zugänge zu heimatforscherischen Fragestellungen mit einer Ehren-Urkunde ausgezeichnet:

Manfred Ruttowski aus Dresden für seine Arbeit »Von alten Wegen, Zeichen und Karten«.

Friedrich H. Hofmann aus Schwarzenberg für seine Arbeit: »Schwarzenberg im Erzgebirge. Die Stadt und ihr Postwesen im 20. Jahrhundert«.

Gerhard Kayser aus Dresden für seine Arbeit: »Die Dresdner Kunstverlage Täubert, Müller und Meysel«.