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Die UN-Dekade

Die UN-Dekade »Bildung für nachhaltige Entwicklung« wurde durch die Aufnahme einer Empfehlung des Weltgipfels für Nachhaltige Entwicklung in Johannesburg (2002) von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen am 20. Dezember 2002 für die Jahre 2005 bis 2014 ausgerufen. Damit verpflichteten sich die Mitgliedstaaten, das Konzept der Nachhaltigkeit altersübergreifend in alle Bildungssysteme zu integrieren.

Internationale Lead-Agency der Dekade ist die UNESCO.

Mit der weltweiten Bildungsinitiative soll deutlich gemacht werden, dass Lernprozesse, Bildung und Erziehung treibende Kräfte für globale Veränderungen sind. Der Mensch wird letztlich dazu animiert, sein Verhalten entsprechend zu reflektieren und an der Schaffung einer nachhaltigen und gerechten Zukunft mitzuwirken.

Die UNESCO und die nationalen Regierungen haben die Aufgabe, den Zugang zu guter Basisbildung zu ermöglichen. Die bereits bestehenden nationalen Bildungsprogramme sollen während der UN-Dekade auf BNE ausgerichtet werden. In diesem Zusammenhang ist es nötig, die allgemeine öffentliche Aufmerksamkeit auf und das Verständnis für dieses Thema zu erhöhen und entsprechende Trainings anzubieten.

Jedes Jahr wird ein Schwerpunktthema festgelegt und zum Jahresthema erklärt. Im Jahr 2012 lautet das Jahresthema »Ernährung«. Es thematisiert folgerichtig u. a. Fragen des Fairen Handels, des Hungers in der Welt oder des weggeworfenen Pausenbrotes vor dem Hintergrund des Klimawandels.

Die Umsetzung der Ziele der UN-Dekade ist nicht bindend und obliegt jedem Staat individuell. Es gibt keinen globalen Ansatz, so dass Wertung, Gewichtung und Umsetzung von Staat zu Staat unterschiedlich gehandhabt werden. Hinzu kommt ein in der Höhe sehr unterschiedliches, zur Verfügung stehendes Budget. Aus diesen Gründen ergibt sich insgesamt ein von Land zu Land recht unterschiedliches Niveau.

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