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Kompetenzzentren

Bild: <P>Projekt Kompetenzzentren</P>

Projekt Kompetenzzentren

Auf der Grundlage einer Konzeption leitete das Sächsische Bildungsinstitut (SBI) im Auftrag des SMK das Projekt zur Erprobung von Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Beruflichen Schulzentren (BSZ) zu Regionalen Kompetenzzentren für berufliche Bildung. Seit dem 30. August 2010 wurden Erprobungen an einzelnen Schulen in folgenden zwei Handlungsfeldern gemäß einer Verwaltungsvorschrift des SMK vorbereitet und durchgeführt.

1. Die BSZ nehmen über die Erstausbildung hinaus Aufgaben der Fort- und Weiterbildung wahr. Sie unterbreiten regional abgestimmte erweiterte Bildungsangebote sowohl für ihre Schüler (Zusatzqualifikationen) als auch für externe Teilnehmer, z. B. die Beschäftigten von Unternehmen. Dabei handelt es sich z.B. um kostenpflichtige Zusatzbausteine für Schüler oder ein gemeinsames Bildungsangebot eines BSZ mit einem externen Träger. Die BSZ im Freistaat Sachsen wurden nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) zertifiziert und können sich damit am Bildungsgutscheinverfahren der Arbeitsverwaltung beteiligen. Erprobt wurde in dem Zusammenhang u.a. auch die möglichst eigenverantwortliche Abwicklung finanzieller Angelegenheiten durch die Schule.

2. Gute Beispiele für Kooperationen zwischen BSZ und allgemeinbildenden Schulen mit dem Ziel der Verbesserung der Berufsorientierung der Schüler wurden erfasst und landesweit bekanntgemacht. Die BSZ haben personelle Kompetenz und technische Kapazitäten, die für die Berufsorientierung der Schüler allgemeinbildender Schulen noch besser genutzt werden können. Besonders interessant für eine nachhaltige Berufsorientierung sind langfristig geplante und systematische Kooperationen zwischen den Schulen, den Kommunen und der regionalen Wirtschaft. Erprobungsgegenstand waren Rahmenbedingungen, unter denen eine solche Kooperation erfolgreich sein kann.

Durch »Praxistage« lernen die Schüler die für sie interessanten Berufsbereiche kennen und entscheiden sich bewusst für ein entsprechendes Betriebspraktikum. Das SBI hat 2014 Empfehlungen für allgemeinbildende Schulen veröffentlicht.

Im Juli 2015 hat das Sächsische Bildungsinstitut das Projekt abgeschlossen. Über einen Transferprozess sollen Erprobungsergebnisse in den Alltag der Schulen überführt werden. Die Zuständigkeit für die erweiterten Bildungsangebote der BSZ hat das SBI an die Sächsische Bildungsagentur (SBA) übergeben.

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Informationen und Materialien

Konzeption

Merkblatt Haftpflicht

Merkblatt Unfallversicherung

Merkblatt Steuern

Zertifikat Träger

Empfehlungen für allgemeinbildende Schulen 

Ansprechpartner

Ulrich Stark, Sächsische Bildungsagentur

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