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Modellprojekt Erziehungspartnerschaft

Bild: Modellprojekt Erziehungspartnerschaft

Modellprojekt Erziehungspartnerschaft

Die Idee zum Modellprojekt Erziehungspartnerschaft knüpft in Sachsen an ein erfolgreiches Vorgängerprojekt in Kindertageseinrichtungen an. Dass das partnerschaftliche Miteinander von verschiedenen Erwachsenen, die in der Verantwortung für das Aufwachsen von Kindern, für deren Bildung und Erziehung stehen, sich auch unterstützend auf schulisches Lernen auswirkt, war von Beginn an Leitgedanke des Projektes. Im Mittelpunkt steht nun die Frage nach dem Gelingen, die viele Facetten hat, zum Beispiel: Wie kann die Entwicklung von erziehungspartnerschaftlichen Beziehungen zwischen Eltern und Lehrern gelingen? Wer ist verantwortlich? Welche Unterstützung brauchen Lehrerinnen und Lehrer? Welche Unterstützung brauchen Eltern?

Das Modellprojekt setzt zunächst bei den Schulen an, die sich den gemeinsamen Zielen der kooperierenden Projektträger stellen. Diese Ziele sind:

  • Entwicklung der Elternarbeit an Schulen zu einer Erziehungspartnerschaf
  • Entwicklung der Schulen als Orte der Familienbildung und –beratung
  • Aufbau von Kooperationsstrukturen zwischen Schulen und Trägern der Kinder- und Jugendhilfe

An drei Modellstandorten in Sachsen (Stadt Leipzig, Stadt Dresden, Landkreis Bautzen) arbeiten im Rahmen des Projektes jeweils fünf Schulen mit einem Koordinator zusammen. Die drei Koordinatoren sind Diplom-Sozialpädagogen und bei regionalen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe beschäftigt.
An jeder Modellschule stehen zwei pädagogische Fachkräfte (Projekttandem) als Verantwortliche für das Projekt in der Schule und für die Arbeit im Projektzusammenhang zur Verfügung. Die Besetzung der Tandems ist den Schulen überlassen, vielfach sind Schulleiterin bzw. Schulleiter und eine weitere Lehrkraft Mitglieder dieses Tandems. Die Projekttandems arbeiten eng mit den Koordinatoren zusammen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Entwicklung und Umsetzung einer schuleigenen Konzeption zur Gestaltung des Projektes an der Schule. Dazu gehören Aktivitäten mit und für Eltern im Schulalltag genauso wie die Vernetzung der Schule mit Partnern im Gemeinwesen und der Dialog im Lehrerteam.

Die intensive Zusammenarbeit zwischen Koordinator und Schule wird flankiert einerseits durch regelmäßige Beratungen der Projektleitung mit den Koordinatoren und andererseits durch zentrale Arbeitstreffen aller am Projekt beteiligten Schulen. Dreimal jährlich treffen sich alle Projekttandems gemeinsam mit den Koordinatoren und der Projektleitung zu einer zweitägigen Arbeitsklausur.

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Weitere Informationen zum Projekt

Broschüre zum Abschluss des Projekts

Newsletter PEP Info 1/2010

Newsletter PEP Info 2/2011

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