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Gestrecktes Berufsvorbereitungsjahr

Bild: <P>Logo: Roman Dreßler, Schüler im GBVJ des BSZ Wilkau-Haßlau</P>

Logo: Roman Dreßler, Schüler im GBVJ des BSZ Wilkau-Haßlau

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit sowie das Sächsische Staatsministerium für Kultus erarbeiteten seit 2006 Eckwerte für die Bündelung aller Fördermaßnahmen in der Berufsausbildung. Im Ergebnis entstand das »Integrierte Gesamtkonzept zur Unterstützung der Berufsfähigkeit«. Ein wesentlicher Aspekt besteht darin, dass für unversorgte Schulabgänger ohne Schulabschluss berufsvorbereitende Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit (BvB) zukünftig nachrangig gegenüber schulischen Maßnahmen der Berufsvorbereitung sind. Diese Abgänger allgemeinbildender Schulen sollen im Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) einen dem Hauptschulabschluss entsprechenden Bildungsstand erreichen, um bessere Chancen für die Aufnahme eines Ausbildungsverhältnisses zu haben.


Im Schulversuch wird in einem Teilprojekt ein zweijähriges, praxisorientiertes Berufsvorbereitungsjahr als Vollzeitmaßnahme entwickelt und erprobt. Die Um­set­zung erfolgt auf der Grundlage der gültigen Stundentafel des einjährigen BVJ mit einer Erhöhung der praktischen Anteile u. a. durch Einführung von Werkstatttagen, einem intensiven Betriebspraktikum sowie Arbeitstagen im Betrieb (GBVJ).


Ein weiteres Teilprojekt dient der Erprobung einer zielgruppenorientierten Variante zum passgenauen Übergang zwischen Schulen zur Lernförderung und berufsbildenden Schulen bzw. Berufsbildenden Förderschulen in Form eines »Gestreckten Berufsvorbereitungsjahres in kooperativer Form« (KBVJ). Diese Erweiterung des Schulversuchs reiht sich in zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung des Übergangs Schule - Berufsausbildung ein, die im Rahmen des Projektes zur Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung in Sachsen realisiert werden. Für Schulabgänger der Schule zur Lernförderung bietet das Teilprojekt in besonderer Weise Potentiale, die Berufs- und Lebenswegplanung so zu gestalten, dass sich für diese Jugendlichen überschaubare, durchlässige und anschlussfähige Etappen ergeben.

Ziele des Schulversuches

Anliegen des Schulversuches ist es, die Anzahl der Schüler, die die Ausbildungsreife erlangen, weiter zu erhöhen. Im Einzelnen sind dabei u. a. folgende Teilziele zu erreichen, die in der Konzeption ausführlich erläutert werden:

  • Erarbeitung der Struktur des Bildungsganges
  • Umsetzung des Lehrplans BVJ und Entwicklung eines geeigneten didaktisch-methodischen Konzepts
  • Gestaltung des Übergangs allgemeinbildende Schule - Berufsvorbereitungsjahr

Die Erreichung der Ziele wird im Rahmen einer begleitenden Evaluation durch eine Projektgruppe am SBI untersucht, in die auch eine Verbleibsstudie der Universität Frankfurt/Main eingebunden ist.

Marginalspalte

Informationen und Materialien

Schulversuchskonzeption

Arbeitsstruktur

Zeitlicher Ablauf

Projektinterne Workshops

Ansprechpartner

Projektleiterin

Dr. Elke Wällnitz

Fachtagung »Erfolgreich lernen im BVJ« am 14./15. Juni 2013 in Leipzig

Ansprechpartnerin für Fragen zur Onlineanmeldung

Dr. Elke Wällnitz

© Sächsisches Staatsministerium für Kultus